BAD KÖNIGSHOFEN

Wenn Geschichte erlebbar wird

Schüler der 9. Jahrgangsstufe setzen sich in einer Ausstellung mit dem Schicksal jüdischer Bürger der Stadt auseinander. Interessant, was sie alles herausgefunden haben.
Zu Zeiten der Weimarer Republik lebten in der Stadt 125 Juden, 1941 gab es keine mehr. Hier exemplarisch der Stammbaum der Familie Joel. Foto: Foto: Michael Petzold
Eine Annäherung an die Geschehnisse des Holocaust ist für Lehrer wie Schüler keine einfache Angelegenheit. Zu monströs und unvorstellbar erscheinen die Gräueltaten des mörderischen Naziregimes. Zudem gibt es 73 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges immer weniger Zeitzeugen, die aus eigener Erfahrung berichten können. Die Schüler des 9. Jahrgangs des örtlichen Gymnasiums trugen anlässlich des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar Informationen über einst in Bad Königshofen lebende Juden zusammen und präsentieren nun die Ergebnisse auf Schautafeln in der Aula. Die 9.Klässer näherten sich Schritt für Schritt der ...
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