WECHTERSWINKEL

Wie groß ist das Glück, auf dem Land zu leben?

Zu den beliebtesten Zeitschriften zählen Hochglanzhefte wie „Landlust“, „Landspiegel“ oder „Mein schönes Land“. Heuballen-Hefte nennt man diese Art von Magazinen, die sich offensichtlich der Verherrlichung des Landlebens verschrieben haben. Offensichtlich gibt es eine Sehnsucht nach dem Leben auf dem Land – vermutlich eine etwas verklärte.

Mitdiskutieren

Wie glücklich bei uns das Landleben wirklich ist, dieser Frage gehen die Referenten der Regionalkonferenz des Landkreises Rhön-Grabfeld am Mittwoch, 12. Juli, im Kloster Wechterswinkel nach. Eingeladen sind dazu alle Bürgerinnen und Bürger, auch um beim Thema mitzudiskutieren.

Wie kann sich der Landkreis Rhön-Grabfeld als Gegenentwurf zu Hektik und überteuerten Lebensverhältnissen der Großstädte positionieren? Welche positiven Beispiele gibt es schon? Was sollten Verantwortliche in Kommunen, Wirtschaft, Politik und Bürgerschaft beachten? Das sind Fragen, die Regionalmanagerin Ursula Schneider für das Programm zusammengestellt hat.

Nahversorgung

Am Vormittag informiert Elisabeth Machon über den Dorfladen in Unsleben und Angelika Götz, Bürgermeisterin von Sulzdorf, über die mobile Versorgung „Tüten packen“.

Im Anschluss zeigt Professor Waldemar Stange von der Uni Lüneburg, wie sich die Jugend bei der Gestaltung des demografischen Wandels beteiligt. Christian Wittmann vom Verein Besser gemeinsam leben – Haßberge informiert am Beispiel von Friesenhausen, wie eine Dorfgemeinschaft Leerstände aktiviert.

Bessere Solidargemeinchaft?

Am Nachmittag lautet das Thema einer Podiumsdiskussion „Glückliches Landleben – bietet der ländliche Raum die bessere Solidargemeinschaft?“. Unter Leitung von BR-Moderator Norbert Steiche tauschen sich Landrat Thomas Habermann, Karin Erhard, Erhard GmbH & Co.KG, Bad Königshofen, Ralf Kaminski, Leiter der Wirtschaftsschule und FOS/BOS Bad Neustadt, Regionaljugendseelsorger Thorsten Kapperer sowie Stephan Ullmer-Kadierka, Ullmer GmbH & Co. KG, Bad Neustadt aus.

Die Regionalkonferenz dauert von 9 bis etwa 15.45 Uhr. Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung gebeten: Maria Wetteskind, Tel. (0 97 71) 9 41 52, Mail: maria.wetteskind@rhoen?grabfeld.de

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