Bad Neustadt

Wilhelm Buschs Lausbuben im Bildhäuser Hof

Mit Armin Meisner-Then wurden die Lausbubengeschichten von Wilhelm Busch mit Leben erfüllt.  Foto: Andreas Sietz

Der Meister in Sache Körpersprache und Rhetorik, Armin Meisner-Then, nahm sich im Bildhäuser Hof auf Einladung der Städtischen Kulturarbeit der Lausbuben-Geschichten von Wilhelm Busch an.

Wer kennt sie nicht, die Geschichten der beiden Schlingel aus der Feder von Wilhelm Busch, die mit erhobenem Zeigefinger dargeboten wurden. Armin Meisner-Then erzählte und spielte diese mit eigenen Worten und auf seine Weise und veranschaulichte die Originalgeschichte im Moritatenstil mit großen Bildern.

Er hatte die Geschichten in englischer und französischer Sprache dabei, in Latein oder im Dialekt verpackt. Die Kinder entschieden sich aber einstimmig für die deutsche Variante. In seiner schauspielerischen Interpretation stellte er die Charaktere pantomimisch und stimmlich dar und bezog die Kinder mit in die Geschichte mit ein. Sei es als Hühner, Maikäfer, den Spitz der Witwe Bolte oder in Dialogen, die viele Kinder schon kannten. Jede Situation wurde auf unterhaltsame und erheiternde Weise gespielt.

Vorbei mit der Übeltäterei

Armin Meisner-Then bemerkte, dass die Geschichten aus einer Zeit stammen, als es noch freche Kinder gab. Heute sei das ja anders, was die Kinder etwas verschmitzt nur zu gern unterstrichen. Nicht nur die arme Witwe Bolte, Schneider Böck, Lehrer Lämpel, der Bäckermeister oder der Bauer Mecke mussten leiden, doch dann kam ihre letzte Moritat.  „Max und Moritz wehe euch, jetzt kommt euer letzter Streich.“ Dann war es "vorbei mit der Übeltäterei".  

Als nächstes kommen die „Schmuddels“ mit dem Turbo-Prob-Theater aus Dortmund in den Bildhäuser Hof. Am 2. Februar wollen sie dann Karneval feiern.

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