Wollbach

Wollbach: Hausärztin Christel Bayer wurde verabschiedet

Mit Musik, vielen herzlichen Worten und noch mehr guten Wünschen wurden die langjährige Wollbacher Hausärztin Christel Bayer und ihr Mann Horst verabschiedet. Foto: Klaus-Dieter Hahn

"Scheiden tut weh": Christel Bayer war für viele Menschen in Wollbach und Umgebung eine Hausärztin mit offenen Ohren und offenem Herz. Nach 32 Jahren Tätigkeit, zunächst zusammen mit Peter Heinz und in den letzten Jahren dann in einer Gemeinschaftspraxis mit Isolde Leber und Thomas Hagen, sagt sie nun Lebewohl. Nicht nur ihren Patienten, sondern sogar ihrem bisherigen Wohnort Wollbach. Mit ihrem Mann Horst verlegt sie ihren Lebensmittelpunkt nun nach Schweinfurt, wo nicht nur ihre Schwester lebt, sondern inzwischen auch die beiden Kinder mit ihren Familien zuhause sind.

Doch so einfach wollten Kollegen, Mitarbeiterinnen, Patienten, Nachbarn, Freunde und Bekannte "ihre Christel" nun doch nicht gehen lassen. Unter dem Vorwand, mit den Kindern zum Essen fahren zu wollen, wurde sie schnurstracks zur Praxis chauffiert, wo ihr ein bunter Empfang mit der Wollbacher Musikkapelle und ein ebenso bunter Melodienstrauß geboten wurde. "Ich glaub es nicht": Die beliebte Medizinerin war baff angesichts eines solchen Empfangs.

Neben ihrem Fachwissen wurde ihr Engagement und einfühlsames Wesen gewürdigt

Mit humorigen Worten würdigte Bürgermeister Thomas Bruckmüller, der es sich nicht hatte nehmen lassen zusammen mit seinem "Vize" Andreas Schlagmüller persönlich zu kommen und Christel Bayer alles Gute zu wünschen, ihr großes Engagement. Er erinnerte an ihr über all die Jahre hinweg stets freundliches, einfühlsames Wesen, ihr ausgezeichnetes Fachwissen und Können. Vor allem aber auch daran, dass sie sich für jeden Patienten Zeit genommen hat, geduldig zugehört und nicht nur Symptome kuriert, sondern auch den tieferen Ursachen für manche Erkrankung nachgegangen ist. Dabei machte sie häufig Leistungsdruck, Stress und Ärger am Arbeitsplatz als Auslöser für körperliche Beschwerden aus. Kleine Geschenke und viele persönliche Gespräche verschönerten ihr das Abschiednehmen.

Mit dem Ortsoberhaupt wünschen alle Dorfbewohner und Patienten Christel Bayer im Ruhestand alles erdenklich Gute, vor allem aber viel Gesundheit, zu der sie ihren Patienten verholfen hat.

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