Wülfershausen

Wülfershausen: Feuerwehren werden aufgerüstet

Die Wülfershäuser Gemeinderäte nahmen ein Löschfahrzeug des Typs LF10 in Augenschein, ein solches soll für die Freiwillige Feuerwehr Wülfershausen angeschafft werden. Foto: Wolfgang Seifert

Mit der Besichtigung eines Feuerwehr-Löschfahrzeugs des Typs LF 10 gemeinsam mit Vertretern der örtlichen Feuerwehr begann die Gemeinderatssitzung in Wülfershausen. Eine Herstellerfirma stellte das Fahrzeug inklusive der möglichen Ausstattung vor. Wichtig war neben der Ausstattung, dass es in das vorhandene Feuerwehrhaus passt. Die Anschaffung eines LF 10 für die Freiwillige Feuerwehr Wülfershausen und eines TSF für die Freiwillige Feuerwehr Eichenhausen wird nun europaweit ausgeschrieben, darum kümmert sich ein externer Dienstleister. Der Kauf ist noch für 2019 vorgesehen.

Die Empfehlungen aus den Bürgerversammlungen in Wülfershausen und Eichenhausen wurden besprochen, teilweise sind die Fragen und Anregungen der Bürger bereits vor Ort beantwortet worden. Gefragt wurde unter anderem nach der Gesamtsanierung der Brückenschenke, die soll im Rahmen der Städtebauförderung durchgeführt werden, war die Antwort. Gefordert wurde die Ortsumgehungs-Trasse zwischen Saal und Findelberg, gefragt wurde nach den Kosten für die neue Trasse zur Wasserversorgung (ca. 6,9 Millionen Euro, abzüglich 50 Prozent Förderung) und ob ein Gemeindezentrum für den Ort noch ein Thema sei. Zunächst werden Kindergarten und Hort erweitert und gebaut, alles andere bleibe auf der Agenda, hieß es.

Immer wieder war der Försterwechsel Thema

Der Försterwechsel war angesprochen worden, ebenso der Sachstand zum Bau der Windkraftanlagen (derzeit Baustillstand). Die Bürger in Eichenhausen hatte ebenfalls der Försterwechsel beschäftigt (wir berichteten), gefragt wurde nach der voraussichtlichen Trasse für den SüdLink, die aber noch nicht exakt feststeht, sondern entlang der A71 in einem 1000 Meter breiten Korridor vorgesehen ist. Ob der Wasserpreis steigen wird, wollten die Bürger wissen (die Kostenermittlung ist noch nicht möglich) und ob das Brunnenloch am Ruppach noch gebraucht wird, was bejaht wurde.

Für den Bau einer Garage auf der Flurnummer 4598/2 erteilte der Gemeinderat eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans bezüglich der Abstandsflächenvorschriften. Der Bauantrag der Kreiswasserwacht Rhön-Grabfeld wurde erneut diskutiert, für das Bauvorhaben konnte eine Lösung gefunden werden, teilte Bürgermeister Wolfgang Seifert mit. Wie bereits berichtet, soll eine Unterstellhalle im Bereich "Angertor" gebaut werden, der benachbarte Bauhof tritt einen Grundstücksstreifen ab, dafür wird mit dem Bauherrn ein Pachtvertrag abgeschlossen. Die Befreiung von den Festsetzungen hinsichtlich der Baugrenze wurde erteilt und das gemeindliche Einvernehmen hergestellt.

Bienen-Ruck baut eine weitere Lagerhalle

Die Firma Bienen-Ruck benötigt eine zusätzliche Lagerhalle, die nah an der Straße entstehen soll, um die Umfahrbarkeit der Gebäude und Feuerwehrzufahrten zu gewährleisten. Dagegen gab es keine Einwände, eine Befreiung bezüglich der Baugrenze wurde erteilt. Damit der Schulbus durch parkende Autos in der Schneegasse in Eichenhausen nicht mehr behindert wird, beschloss der Gemeinderat ein beidseitiges absolutes Halteverbot vom Anwesen Schulplatz 6 bis zur Ortsstraße 27.

Unter "Verschiedenes" berichtete der Bürgermeister von einer Anfrage bezüglich des Baus eines Skateparks, dafür sah die Mehrheit der Gemeinderäte keine Notwendigkeit. Man werde die Idee notieren und mit dem Jugendclub besprechen, hieß es. Einig waren sich die Anwesenden über den Rückbau der Baumpflanz-Flächen in der St.-Vitus-Straße, weil dort die gepflanzten Bäume aufgrund der Wasserverhältnisse immer wieder eingehen würden und eine verkehrsberuhigende Maßnahme dort nicht mehr gebraucht werde. Wegen parkender Autos könne man eh nicht sehr schnell fahren.

Autofahrer zu Rücksicht aufgerufen

Wie der Bürgermeister mitteilte, hat die Gemeinde die Kosten für die Baggerarbeiten an der Saalebrücke zu einem Drittel übernommen. Zurückgestellt für das Jahr 2020 werden die Anschaffungen eines Zweikammer-Streuers für den Winterdienst des Bauhofs mit geschätzten Kosten in Höhe von 20.000 Euro und einer Forstwinde für ungefähr 10.000 Euro. Gedankt wurde allen, die für die Sanierung der Marien-Grotte am Friedhof gesorgt haben. Besprochen wurde zudem der Antrag eines Bürgers, im Buchenweg Tempo 30 vorzuschreiben, hier mahnte Seifert rücksichtsvolles Verhalten der Autofahrer an. An ein Tempolimit ist derzeit nicht gedacht. Bemängelt wurde der Zustand eines Gehsteigs, dort wird erst nach der Verlegung der Kabel für den Breitbandausbau alles überprüft, sagte Seifert.

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