MELLRICHSTADT

Würzburger Krimi bei „Mellrichstadt liest“

Ab diesem Samstag läuft die „Fränkische Woche“ im Landkreis Rhön-Grabfeld. Kein Wunder, dass an diesem Sonntag, 1. Juli, bei „Mellrichstadt liest“ im Café Art das Thema lautet: „Ins Land der Franken fahren“. Es ist zugleich die letzte Vorlesung der Saison.

Die Moderatoren Janette Fraas und Fred Rautenberg laden um 16 Uhr zur Vorlesestunde ins Café Art ein. Sie wollen mit dem gewählten Thema nicht nur einen Beitrag zur „Fränkischen Woche“ leisten, sondern auch daran erinnern, dass man in den Ferien nicht in die Ferne schweifen muss, sondern auch im Frankenland Erholung findet.

Die Vorleser sind waschechte Franken: Friedrich Steigerwald, Leiter des Martin-Pollich-Gymnasiums, und Horst Rösch aus Mellrichstadt. Steigerwald bezeichnet sich selbst als „bekennenden Franken“, und über seine Verwurzelung mit diesem deutschen Stamm hat er sich seine eigenen Gedanken gemacht. So wird er den Zuhörern Erinnerungen und Betrachtungen vortragen über die fränkische Lebensart, über das Wesen der Franken und über ihre Sprache und ihre Landschaft. Und das Besondere: Es sind alles originäre Gedanken, von Steigerwald selbst verfasst. Horst Rösch kommt aus Grombühl, einem Stadtteil von Würzburg, daher lag es für ihn nahe, eine Kriminalgeschichte auszuwählen, deren Handlung in Würzburg angesiedelt ist.

Janette Fraas trägt Sagen aus Franken vor, die Ludwig Bechstein aus Meiningen aufgeschrieben hat. Und Fred Rautenberg wird eine Ode von Hölderlin mit dem Titel „Der Main“ und Auszüge aus den Briefen von Heinrich von Kleist von dessen Würzburger Aufenthalt im Jahr 1800 vorlesen. Und dass die unterfränkische Mundart nach der Art von Wilhelm Wolpert auch zum Zuge kommen muss, ist klar.

Und am Ende wird natürlich die fränkische Hymne stehen, zum Mitsingen, versteht sich. Der Eintritt ist wie immer frei.

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  • Heinrich von Kleist
  • Kriminalromane und Thriller
  • Vorlesungen
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