BAD KÖNIGSHOFEN

Ziel: Den ländlichen Raum stärken

Glückwunsch zur Wiederwahl: Michael Föst, MdB, fungierte bei der FDP-Kreisversammlung Rhön-Grabfeld als Wahlleiter und gratulierte Karl Graf von Stauffenberg zum Amt an der Spitze. Foto: Regina Vossenkaul

Wegen eines Formfehlers musste der FDP-Kreisverband Rhön-Grabfeld die Wahl der Vorstandschaft wiederholen, deshalb trat Vorsitzender Karl Graf von Stauffenberg zunächst zurück, um dann erneut zu kandidieren. Er wurde auch vorgeschlagen und gewählt.

Zweiter Vorsitzender ist Stefan Rath, zum Schatzmeister wurde erneut Klaus Ginkel gewählt, Beisitzer sind Thomas Smolin und Hartmut Rausch. Da kein Schriftführer gefunden werden konnte, übernahm Willy Wenk das Amt kommissarisch. Die Kasse prüft Michael Föst, dessen Rhön-Grabfelder Wurzeln den neuen Bundestagsabgeordneten immer wieder in die alte Heimat führen.

Mehr Mitglieder gewinnen, eine Gruppe Junge Liberale gründen, Internet- und Facebookauftritte pflegen, Gewerbe und Unternehmen stärken – der Kreisverband hat viele Ziele, die im Verlauf des Abends diskutiert wurden. Die Stärkung des ländlichen Raums – der Schwerpunkt der Arbeit des Kreisvorsitzenden und Spitzenkandidaten für die Landtagswahl – werde beim bevorstehenden Wahlkampf eine große Rolle spielen, sagte Michael Föst. Stefan Rath bat die Anwesenden, ihr Wissen und ihre Erfahrungen von Stauffenberg mitzugeben und ihn im Wahlkampf zu unterstützen. Ein Rhön-Grabfelder im Landtag wäre sehr wünschenswert.

Michael Föst pendelt derzeit zwischen München und Berlin. Themenfelder seien das Entwerfen von Gesetzesinitiativen und das Ausloten von Mehrheiten, zum Beispiel für den Abbau der bürokratischen Hürden bei der Wohnungsbauförderung.

Bezirksrätin Adelheid Zimmermann berichtete über die Haushaltssitzung des Bezirks Unterfranken in Würzburg, bei der ein haushalt mit Rekordvolumen verabschiedet wurde. Die Einnahmenseite hat sich so erfolgreich entwickelt, dass der Hebesatz von 18,3 Prozent auf 17,8 Prozent gesenkt werden konnte.

Im sozialen Bereich bringe das Teilhabegesetz einen neuen Blick auf die Selbstbestimmung von Behinderten, die ihr Leben so weit wie möglich selbst bestimmen sollen. Hier kommen Anbieter von Dienstleistungen ins Spiel, außerdem müssen die Verwaltungsmitarbeiter aufgestockt werden, weil ein Sachbearbeiter nur eine begrenzte Anzahl an Behinderten betreuen darf. Dezentrale psychiatrische Zentren sprach Zimmermann außerdem an, sie könnten an psychosomatische Kliniken angedockt werden, ist momentan in der Diskussion.

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