Herschfeld

Ziel: Junge Häuslebauer für den Verein  begeistern

Zahlreiche Mitglieder wurden beim Siedlerverein Herschfeld für ihre Treue geehrt. Dazu gratulierten Vorsitzender Horst Dömling (links) sowie (von rechts) Landesvorstandsmitglied Arno Dietz, zweiter Vorsitzender Helmut Schetelig und (Vierter von rechts) Heinz Amling, Vizepräsident des Eigenheimerverbandes Bayern.
Zahlreiche Mitglieder wurden beim Siedlerverein Herschfeld für ihre Treue geehrt. Dazu gratulierten Vorsitzender Horst Dömling (links) sowie (von rechts) Landesvorstandsmitglied Arno Dietz, zweiter Vorsitzender Helmut Schetelig und (Vierter von rechts) Heinz Amling, Vizepräsident des Eigenheimerverbandes Bayern. Foto: Katharina Rösch

Bei der sehr gut besuchten Mitgliederversammlung des Siedlervereins Herschfeld betonte Vorsitzender Horst Dömling, dass im Mittelpunkt seiner zukünftigen Arbeit das Motto "weiterentwickeln und gestalten, statt verwalten" stehe.

In seinem Bericht erinnerte Dömling an die Vorstandssitzungen der im April 2019 neugewählten Vorstandschaft. Dabei wurden unter anderem die Regularien bei Geburtstagen und Sterbefällen behandelt. Aus datenschutzrechtlichen Bestimmungen wird auf eine Veröffentlichungen und Gratulation verzichtet.

Weitere Themen waren ein Sommerfest mit Geräteausstellung, die Gestaltung eines Flyers, Beitragserhöhung, ein neues Formblatt für die Geräteverleihung und eine Kontaktaufnahme mit der Eigenheimervereinigung Brendlorenzen. Um neue Mitglieder zu werben, wurde auch eine Geldprämie ausgelobt.

Höherer Beitrag

Dömling beleuchtete ausführlich das Thema Beitragserhöhung, mit dem sich die Vorstandschaft intensiv beschäftigt hatte. An Hand von Zahlen dokumentierte er, dass ein erheblicher Betrag an den Landesverband nach München abgeführt werden muss. Außerdem benötigt der Verein auch Mittel für das Austragen der Monatszeitschrift "Eigenheim aktuell" und für Gerätereparaturen beziehungsweise Neuanschaffungen. Nach dieser Darlegung stimmten die Mitglieder einstimmig für eine Beitragserhöhung auf 36 Euro ab diesem Jahr.

Der Vizepräsident und Landesvorstandsmitglied des Eigenheimerverbandes Bayern, Heinz Amling, informierte über die Aufgaben und Ziele des Verbandes. Ein wesentlicher Aspekt für die Mitgliedschaft im Eigenheimerverband ist für Amling das Angebot an Versicherungen, so unter anderem eine günstige Privathaftpflichtversicherung. Deshalb kann sich jedes Mitglied beim Eigenheimerverband Angebote über für ihn in Frage kommende Versicherungen einholen. Als Pluspunkte für eine Mitgliedschaft zeigte er die Vorteile wie Haftpflichtversicherungsschutz für Haus und Garten, Interessenvertretung, Bauherren-Haftpflicht-Versicherungsschutz, Beratung für Bauwillige, gartenfachliche Betreuung sowie die Monatszeitschrift. Bei Rechtsstreitigkeiten in Grundstücksangelegenheiten können die Mitglieder eine kostenlose Rechtsberatung einholen.

Geplant: Eine Homepage

Arno Dietz (Mitglied des Landesvorstands für den Bereich Unterfranken), erwähnte in seinem Beitrag den Kampf des Eigenheimerverbandes für die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge. Er betonte, dass diese Gesetzesänderung in erster Linie ein Verdienst des Einsatzes der Funktionäre des Verbandes war.

In seinem Ausblick wies Horst Dömling darauf hin, dass die Mitglieder immer ein Augenmerk bei einem Hauseigentümerwechsel in der Nachbarschaft werfen sollten. In einem Gespräch könnten sie die Ziele und Vorteile des Vereins erläutern. Ein Wunsch sei auch, eine Homepage einzurichten, um auch jüngere Häuslebauer für den Verein zu gewinnen. Vorstellen könnte sich Dömling, dass der Verein für eine gewisse Zeit eine Patenschaft zum Schneiden von Bäumen und Sträuchern im Kindergarten übernehme oder ein Projekt mit der Grundschule unter dem Motto "Kinder mit Pflanzen vertraut machen" durchführe.

Der Ausbau und die Umstrukturierung des Geräteparks sowie ein Vortragsabend zum Thema "Förderung des Wohneigentums" sind auch noch für dieses Jahr geplant. Auch wird ein Sommerfest auf dem Gelände des SV Herschfeld mit Geräteausstellung organisiert.

Ehrungen

Abschließend ehrten Dömling und sein Stellvertreter Helmut Schetelig Mitglieder, die dem Verein teilweise seit Jahrzehnten angehören. Dömling bezeichnete diese Mitglieder als Rückgrat des Siedlervereins. Leider konnten nicht alle zu ehrenden Mitglieder an diesem Abend anwesend sein und somit wird diese Ehrung nachgereicht. Mit einer Dankurkunde für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Horst Hoffmann geehrt, für 25 Jahre Josef Freund, 30 Jahre dabei sind Fritz Barthelmes, Udo Halbig, Rudolf Nöth, Klaus Weiß, Helmut Schetelig, Egbert Mauer, Rainer Hellmuth und Franz Josef Rösch. Eine Verdienstnadel sowie die Dankurkunde für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Winfried Faulstich.

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