Niederlauer

Zufriedene Mienen bei der Freiwilligen Feuerwehr

Dank und Anerkennung bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauer: Vorstand Florian Becher, 3. Bürgermeisterin Gabi Schmitt, der neu gewählte 2. Vorstand Michael Simon, Christoph Büchs (25 Jahre) Thomas Katzenberger (40 Jahre) Michael Herzberger (40 Jahre), der ehemalige 2. Vorstand Philipp Müller und Kommandant Sebastian Müller.
Dank und Anerkennung bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauer: Vorstand Florian Becher, 3. Bürgermeisterin Gabi Schmitt, der neu gewählte 2. Vorstand Michael Simon, Christoph Büchs (25 Jahre) Thomas Katzenberger (40 Jahre) Michael Herzberger (40 Jahre), der ehemalige 2. Vorstand Philipp Müller und Kommandant Sebastian Müller. Foto: Manfred Mellenthin

Zufriedene Mienen bei der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauer bei der Jahreshauptversammlung im „Floriansstüble“ in Niederlauer. Die Wehr ist personell stark aufgestellt, mit der Motivation und dem Engagement seiner Aktiven ist Kommandant Sebastian Müller zufrieden. Sorgen bereitet, dass seit zwei Jahren keiner der „dienstfähigen“ heran stehenden jungen Männer und Frauen mehr den Weg in den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst gefunden haben. Positiv steht Kommandant Sebastian Müller einer Jugendfeuerwehr gegenüber, weist aber darauf hin, dass man noch auf der Suche nach einem Ausbilder sei, der auch gewisse gesetzliche Kriterien erfüllen müsse.

Insgesamt wurde die Freiwillige Feuerwehr im Dienstjahr 2018 zu 12 Einsätzen gerufen. Drei Brandeinsätze, sieben Technische Hilfeleistungen und zwei Alarmübungen wurden notiert. Dreimal wurde abgesichert, insgesamt wurden 32 Übungen absolviert. Grundsätzlich zeigte sich Müller zufrieden, kritisierte aber, dass einzelne Übungen sehr schwach besucht wurden. Müller lobte die beiden Gruppen, die mit Erfolg die Leistungsprüfungen absolviert hatten. Sein besonderer Dank galt seinem Stellvertreter Thorsten Trenk, der in seiner beruflich bedingten Abwesenheit die Wehr geführt hatte und ihn vorbildlich unterstütze. Kommandant Sebastian Müller stellte einen neuen Übungsplan für das Jahr 2019 vor, den er den Aktiven anschaulich erläuterte. Er bot an, bei ausreichendem Interesse, im August eine Einsatzübung in der Feuerwehrschule in Würzburg, wo er beruflich beschäftigt ist, zu absolvieren.

Florian Becher, Vorstand des Feuerwehrvereins, informierte über die neu eingeführte Ehrenamtskarte im Landkreis Rhön Grabfeld und bot an, bei Interesse bei der Antragsstellung zu unterstützen. Er erinnerte an die Nachtwanderung nach Münnerstadt mit einer sehr überschaubaren Teilnehmerzahl, den sehr gut angenommenen „Nachteislauf“ am Niederläurer Natursee und die getätigten Bewirtungen durch Vereinsmitglieder bei gemeindlichen Veranstaltungen. Als „feine und absolut stressfreie Aktion“ würdigte Becher das erstmals von mehreren Ortsvereinen durchgeführte Sonnenwendfeuer, mit dessen Umsatz sich Becher durchaus zufrieden zeigte. Personell stark vertreten und teils überaus erfolgreich nahmen die Aktiven an den verschiedenen Dorfmeisterschaften teil.

Mit Blick auf das Jahr 2019 informierte er, dass am 23. Februar die Nachtwanderung, diesmal nach Windshausen, stattfinden wird. Teilnehmen wird man an den Starkbiermeisterschaften des SV Niederlauer (23. März) und den anstehenden Dorfmeisterschaften der Kegelfreunde und der Turmschützen. Ein besonderes Erlebnis erwartet sich Becher vom Feuerwehrausflug nach Amsterdam vom 20. bis 22. April. Aktuell liegen bereits 33 Anmeldungen vor. Becher freute sich auf das Fest zum 140 jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Burglauer am 28. und 29. April. Er wünschte sich, dass die Niederläurer Wehr hier stark vertreten sein soll. Am30. April wird das Maibaumaufstellen auf dem Dorfplatz gefeiert, im August steht das Ferienprogramm der Gemeinde an. Nach den Schützendorfmeisterschaften am 27. September steht am 19. Oktober der Kameradschaftsabend an. Das gesellschaftliche Jahr beschließt die Kreuzbergwanderung am 19. Oktober. „Das Johannisfeuer 2018 mit dem Feuer- und Eventkünstler Herbert „Jimmy“ Fell war für mich eine gelungene Sache, für das Jahr 2019 werden wir abwarten, , wie sich unser Bürgermeister dazu äußert und wie die Planung aussehen wird“ zeigte sich Becher offen für eine Neuauflage.

Ein Höhepunkt war die Auszeichnung verdienter Feuerwehrkameraden, die Vorstand Florian Becher und Kommandant Sebastian Müller vornahmen. Christoph Büchs wurde für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst ausgezeichnet, Michael Herzberger, Werner Simon, Michael Greiner und Thomas Katzenberger für 40 Jahre Ehrenamt. Becher dankte Phillip Müller, der nach einem Wohnortwechsel sein Amt als 2. Vorstand zur Verfügung stellte, für seinen überdurchschnittlichen Einsatz in der aktiven Wehr, ebenso wie im Vorstand des Feuerwehrvereins. Becher freute sich, dass mit Michael Simon ein junger, sehr engagierter Nachfolger gefunden werden konnte, der das einstimmige Votum erhielt. Für Melissa Böttcher, die ebenfalls aus Niederlauer weggezogen war und sich auch aktiv engagiert hatte, wurde Stefanie Volkmuth als Fahnenträgerin gewählt. Für die höchste Übungsbeteiligung wurde Christoph Knaier ausgezeichnet, dem Lukas Mahlmeister und Bruno Back folgten.

Gabi Schmitt, 3. Bürgermeisterin der Gemeinde Niederlauer, betonte besonders die ausgeprägte Bereitschaft zur Weiterbildung der Aktiven und hob das hohe Engagement und Können der Niederläurer Floriansjünger/innen hervor. Schmitt freute sich über die effektive und harmonische Zusammenarbeit der drei Ortsteilwehren.

In der Diskussion wurde angemerkt, dass von den erschienen Aktiven lediglich drei bis vier Männer und Frauen unter 25 Jahre seien. Zwar sei man personell aktuell noch auf einen sehr guten Stand, mit Blick in die Zukunft sollte die Feuerführung hier aktiv werden. Unter den Anregungen war eine Jugendfeuerwehr ein sehr interessanter Aspekt, deren Gründung Kommandant Sebastian Müller auch sehr positiv gegenüberstand. Überlegungen in diese Richtung gebe es schon länger, momentan sei man noch auf der Suche nach einer Person, die sich für diese zeitintensive Arbeit bereit erklären würde. Ohne einen Jugendwart würde es aktuell wenig Sinn machen. Gegen das ebenfalls ins Gespräch gebrachte sog. „Schnupperjahr“ spreche, dass die Anforderungen an einen Feuerwehrmann/-frau nicht mit einem Verein zu vergleichen sei. „Die Einsätze bei der Feuerwehr können gefährlich sein, wir retten Menschen, sichern auf Straßen und auch auf der Autobahn ab, helfen Unfallopfern und sind bei Notfällen im Einsatz. Es ist unabdingbar, dass die Aktiven eine fundierte Ausbildung haben müssen, um eingesetzt werden zu können. Erfreulich, dass sich Markus Bischof bereit erklärte, der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauer aktiv beizutreten. Christoph Knaier regte an, künftig auf das Verlesen des letztjährigen Protokolls künftig zu verzichten, und dieses stattdessen für Interessierte auszulegen. Vorstand Florian Becher informierte, dass man für das „Floriansstüble“ versuchen werde, passende Stühle zu beschaffen.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Niederlauer
  • Manfred Mellenthin
  • Becher
  • Feuerwehrvereine
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Freude
  • Jugendfeuerwehren
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!