Bad Neustadt

Zum Jahresschluss ein Gang durch Bad Neustadt

In der Jahresschlusssitzung des Stadtrats Bad Neustadt blickte Bruno Altrichter zum letzten Mal als Bürgermeister auf das Stadtgeschehen zurück. Er hatte viel zu berichten.
Auch das Projekt Seilbahn zum Rhön-Klinikum Campus kam im Jahresrückblick von Bürgermeister Bruno Altrichter zur Sprache. Foto: Hubert Herbert

Mit Jahresrückblicken hat Bürgermeister Bruno Altrichter Erfahrung. Der vom Donnerstag müsste sein 24. im Stadtrat gewesen sein. Es war ein besonderer, der letzte, den Altrichter dem Gremium präsentierte. Den für 2020 wird ihn jemand anderes präsentieren, denn Altrichter tritt ja im März nicht mehr als Bürgermeisterkandidat an. 

Diesmal wählte der Bürgermeister als Grundgerüst einen Gang durch die Stadt, um zu zeigen, was sich getan hat. Dabei ging er nicht nur auf Großprojekte wie die Stadthalle oder das Hotel Schwan und Post ein, er streifte auch das renovierte Geschäftshaus Witzel, dessen Gebäude aus dem Jahr 1750 stammt oder den Neubau der Weinstube Dörr, in dem Teile der historischen Bausubstanz wieder verwendet wurden. Für den Friedhof Altstadt kündigte er nach Ostern 2020 den zweiten Bauabschnitt an. 

Alte Kreisklinik

Der Bereich der alten Kreisklinik soll mit seiner Nähe zur historischen Altstadt den Stadtkern nachhaltig stärken, so Altrichter. Eine Neuordnung sei frühestens in einem Jahr möglich. Bis dahin sollen weitere Planungsüberlegungen erfolgen, was aus dem Areal werden soll, sagte Altrichter.  

Bei der nächsten Station des Rundgangs, den Stadtwerken, sprach der Bürgermeister über deren Arbeit. Er kündige beispielsweise an, dass Ende des ersten Quartals 2020 der neue Hochbehälter in Brendlorenzen in Betrieb geht. Von der Biomasse-Wärmeversorgung, an der die Stadtwerke beteiligt sind, berichtete Altrichter, dass inzwischen elf Millionen Kilowattstunden geliefert werden. Das vermeide 2150 Tonnen CO2. Zum Nessi-Elektrobus erklärte der Bürgermeister, dass sich Phasen stabilen Betriebs mit Phasen von Störungen abwechseln. "Aber es ist besser geworden."   

Warten auf Bürgerentscheid

Aus Brendlorenzen berichtete Altrichter unter anderem, 2020 würden zwei weitere Äste des Kreisverkehrs am Ortsende hergestellt. Und in Herschfeld werden die Falltor- und Kirchstraße ausgebaut und der Kreuzungsbereich Königshöfger Straße/Falltorstraße mit einer Ampel versehen. Beim Baugebiet nördlich der von Guttenberg-Straße werde man das Ergebnis des Bürgerentscheids abwarten. Zufriedenheit meldete er von den Vereinen und der Feuerwehr Mühlbach wegen des fertiggestellten Gemeindehauses Mühlbach. 

Die Sanierung der Falaiser Brücke muss nach seinen Worten noch warten, unter anderem deswegen, weil dort die Talstation für die Seilbahn zum Rhön-Klinikum entstehen könnte. Geplant ist für dieses Jahr außerdem die Anbindung der Siemensstraße in den Donsenhaug. Was allerdings mit dem benachbarten Heinlein-Areal werden soll, sei noch nicht geklärt. 

Ergebnisse des Architektenwettbewerbs

In der Innenstadt wird es im Januar spannend. Denn für den ersten Monat des nächsten Jahres kündigte Altrichter die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für den Umbau der Alten Amtskellerei an. Dessen Nutzungsschwerpunkte sollen Bibliothek, Museum und Kommunikationszone sein. 

Insgesamt, so der Bürgermeister, war 2019 ein erfolgreiches Jahr für die Stadt. Auch in finanzieller Hinsicht. Ohne die Aufnahme von Schulden war es ja bereits geplant, doch nun fällt sogar der
Griff in die Rücklagen deutlich geringer aus als vorgesehen. Ende des Jahres werden diese immer noch 10,8 Millionen Euro betragen. Trotz der Konsolidierung des Haushalts bleibe der Stadt also noch genügend Spielraum für zukunftsweisende Investitionen.   

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