Aubstadt

Aubstadt bekommt neue Straßenlampen

Im Rahmen der Dorferneuerung bekommen die Dorfstraße, Milzgrundstraße und Hauptstraße neu Lampen.
Im Rahmen der Dorferneuerung bekommen die Dorfstraße, Milzgrundstraße und Hauptstraße neu Lampen. Foto: Rudolf Merz

Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner hatte dazu Christine Pfaff von der Bayernwerk Netz GmbH in den Gemeinderat eingeladen, die die Straßenlampentypen vorstellte.

Im Rahmen der Dorferneuerung soll der Straßenbeleuchtung gestalterisch Rechnung getragen werden. Dafür müssen die bisherigen Peitschenmasten ersetzt werden. Nachdem sich diese LED-Leuchten in einem noch relativ brauchbaren Zustand befinden, kam man auf die Idee, die noch unausgeleuchtete Schulstraße damit zu bestücken. Zumindest die Lampen selbst könnten hierfür Verwendung finden.

Diskutiert wurde auch über die Höhe der Masten. Christine Pfaff versuchte dem Gremium klar zu machen, was geht oder auch nicht. Die Einsicht, man könne über diese Probleme zu gegebener Zeit und vor allen Dingen an Ort und Stelle beraten und entscheiden, beflügelte die Diskussion. An Hand einer Bestandsaufnahme wurden die Anzahl der zu beschaffenden Leuchten ermittelt. Schließlich geht man von 13 neuen Lampen aus.

Zeitlos und günstig

Neben der Auswahl ging es auch um die Kosten. Es galt ein zeitloses Design zu einem kostengünstigen Preis zu finden. Schnell kam man einhellig zu der Meinung, mit der Lampe-Zylindo von der Firma Schreder würden diese Voraussetzungen erfüllt werden. Dabei geht man von einer Kostenschätzung von rund 800 Euro pro Leuchte und Mast aus.

Auf dem ehemaligen Anwesen Bingraf soll sich eine sogenannte Bollerleuchte (Citrine) in die Umgebung einfügen. Christine Pfaff wird der Gemeinde ein entsprechendes Angebot unterbreiten, über das letztendlich dann entschieden wird. Erfreulicherweise wurde der Förderantrag für die Dorferneuerung vom Amt für ländliche Entwicklung bereits zugesagt. Hierbei handelt es sich um etwas über eine halbe Million Euro.

Das Ing.-Büro Federlein wurde mit der Rückbauplanung des Grundstückes Fl-Nr. 141 beauftragt. Ein entsprechendes Angebot  in Höhe von 10169 Euro war noch nicht mit einem Gemeinderatsbeschluss vorhanden und wurde jetzt nachgeholt.

Jedes Jahr eine Überprüfung

Ferner lag ein Antrag auf Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes "Im Dörnig” vor. Dabei plant der Bauherr das Umzäunen einer Teilfläche der Fl-Nr. 2137. Die Fläche soll als LKW-Stellplatz und Holzlagerplatz dienen. Zudem soll ein Büro- und Lagercontainer errichtet werden. Der Gemeinderat beschloss den Befreiungen zum Bebauungsplan zuzustimmen.

Beim nächsten Beratungspunkt ging es um die Jahreshauptkontrollen der Spielplätze in Aubstadt. Diese Prüfungen wurden von der Firma Tesiko durchgeführt. Galt der diesbezügliche Vertrag für ein Jahr, so wurde dieser nun auf eine 5-Jahres-Basis erweitert. Die Verwaltungsgemeinschaft weist darauf hin, dass sich der Inspektionspreis von 68 Euro pro Spielplatz während der Laufzeit nicht erhöht. Den Gemeinderäten  war die Haftung bei Unfällen sehr wichtig, so dass das Angebot einstimmig angenommen wurde.

Bei der geplanten Küchensanierung in der Turn- und Festhalle wurde die Gemeinde durch den Kaminkehrer darauf hingewiesen, dass eine neue Be- und Entlüftungsanlage angeschafft werden muss. Ein Angebot der Firma Katzenberger beläuft sich auf 9694 Euro. Das Angebot wurde angenommen.

40 Prozent Zuschuss

Der Antrag des TSV Aubstadt auf Unterstützung ihrer Jugendarbeit wurde mit 500 Euro und die Errichtung einer Flutlichtanlage mit nochmals 1000 Euro bezuschusst.

Nachdem die Regelung über eine Zuwendung an Vereine immer wieder zu Diskussionen geführt hat, wurde jetzt grundsätzlich festgelegt, dass sich der einmalige Zuschuss an den getätigten Ausgaben bemisst. Er beträgt 40 Prozent, jedoch maximal 1000 Euro. Bei öffentlichen Lasten beträgt der Höchstbetrag maximal 500 Euro.

Bekannt gab Bürgermeister Burkhard Wachenbrönner auch die Entschädigungen für den ersten Bürgermeister, seinem Stellvertreter und dem 3. Bürgermeister. Demnach erhält das Ortsoberhaupt monatlich 2500 Euro, der 2. Bürgermeister 270 Euro und der 3. Bürgermeister 150 Euro.

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