Bad Neustadt

Aufführung trotz Stau und Grippe

Interview mit Jochen Sautter und Uwe Kröger, das Gespräch führten Elisabeth Kritzer und Stefan Kritzer.

Herr Sautter, es gab Probleme bei Ihrer Anreise. Was war der Grund dafür?

Jochen Sautter: Unsere Truppe hatte ein paar Tage frei und war bis heute Morgen in Rostock. Auf der Autobahn A7 gab es dann einen schweren Unfall und deswegen eine Vollsperrung ab Kassel. Deshalb standen wir alle fünf Stunden im Stau. Lustigerweise war Uwe Kröger als erster hier angekommen, obwohl er aus Barcelona angereist kam und den weitesten Weg hatte.

Heute singt nicht Deborah Sasson sondern Nicole Ciroth. Wie kam das?

Jochen Sautter: Deborah liegt total erkältet im Bett, deswegen habe ich heute Morgen Nicole angerufen, ob sie einspringen könnte. Sie war gerade in Berlin bei einer Show. Normalerweise spielt sie zur Zeit in Füssen in "Ludwig". Nicole ist mit sehr, sehr vielen Rollen vertraut und kann daher mal aushelfen, wenn jemand krank wird.

Es ist nun wirklich Deborah Sassons Abschiedstournee?

Jochen Sautter: Ja, Deborah will nach der Tournee noch ein paar Monate weitermachen, aber danach aufhören. Es ist sozusagen ihre Abschiedstournee von der Rolle der Christine.

Wie lange geht denn ihre Tournee, und wie geht es für Sie weiter?

Jochen Sautter: Wir starteten im Dezember und sind noch bis März unterwegs. Als nächstes geht es nach Linz und anschließend nach Wien. Wir klappern dann Österreich ab.

Uwe Kröger: Ich werde danach in Berlin das Ein-Mann-Stück "Ein wenig Farbe" aufführen. Da geht es um einen Transgender, der seine Operation plant und damit umgehen muss. Das spiele ich im Palazzo beim Bahnhof Zoo ab April. Ansonsten spiele ich noch in Füssen in "Die Päpstin" mit."

Herr Kröger, Sie haben auch schon das Phantom in Andrew Lloyd Webbers Musical gespielt. Wo unterscheiden sich die beiden Versionen?

Uwe Kröger: Die Produktion von Deborah Sasson ist für mich wahnsinnig toll, weil es spannend zu sehen ist, wie man die Geschichte auf diese verschiedene Weisen erzählen kann. Webbers Musical erzählt nur einen gewissen Teil der Geschichte und Sassons Stück ist viel näher am Buch. So kommt mehr zur Geltung, was für ein Psychopath das Phantom eigentlich ist.

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