Schönau

Außergewöhnliches Richtfest am neuen Schönauer Kindergarten

Mit einem zünftig vorgetragenen Liedchen wünschten die Kindergartenkinder mit ihrem Betreuerteam um Leitern Brigitte Grzybowski allen Handwerkern ein gutes Gelingen beim Bau des neuen Kindergartens in Schönau.
Foto: Manfred Zirkelbach | Mit einem zünftig vorgetragenen Liedchen wünschten die Kindergartenkinder mit ihrem Betreuerteam um Leitern Brigitte Grzybowski allen Handwerkern ein gutes Gelingen beim Bau des neuen Kindergartens in Schönau.

Richtfest am neuen Schönauer Kindergarten in der Rhönstraße. Alles war festlich hergerichtet, die Kindergartenkinder fieberten ihrem einstudierten Auftritt entgegen, die Ehrengäste standen erwartungsvoll im Halbkreis und mit dem erforderlichen Abstand, die Bürgermeisterin strahlte und scherzte. Der Zimmerermeister allerdings ließ sich kurzfristig wegen Erkrankung entschuldigen. War's das mit dem Richtspruch?

Denkste. Schönaus Bürgermeisterin Sonja Rahm höchstpersönlich stieg kurz entschlossen auf das Baugerüst und verkündete laut und vernehmlich: „Weil leider unser Zimmermann, heut zu uns nicht kommen kann und weil das Dach ist aufgerich´t. Den Zimmermann vertrete ich!“ Zur Begrüßung hatte Sonja Rahm vorher die Ehrengäste, unter ihnen Architekt Alexander Albert, Pfarrer Manfred Endres, Altbürgermeister Rudi Zehe, die Geschäftsführerin der Verwaltungsgemeinschaft Bad Neustadt Heike Kaiser, Kindergartenpersonal, die Mitglieder des Vorstandes im Johannis-Zweigverein, Gemeinderäte und Vertreter der am Bau beteiligten Handwerksbetriebe mit einem „Richtfest-Lied“ begrüßt: „Schaffe, schaffe, Kindergarten bauen“, in welchem sie an die besonderen Momente in der Bauzeit mit augenzwinkerndem Humor erinnerte.

Tage bis zum Einzug zählen

Die Kindergartenkinder allerdings standen der singenden und musizierenden Bürgermeisterin keinesfalls nach. Schwungvoll, laut und deutlich: „Wer ein Haus bau´n will braucht Steine… braucht Fenster. Wir freuen uns schon sehr darauf, bis die KiGa-Tür geht auf“, Das wollten die Gäste nicht nur mit Beifall quittieren, sondern mit einem Sonderlob:"Das war Spitze!" Kindergartenleiterin Brigitte Grzybowski freute sich mit den Kindern auf den weiteren Baufortschritt: „Wir zählen schon die Tage, wann wir in das neue Haus einziehen dürfen“.

Auf dem sicheren Baugerüst, unter dem geschmückten Richtbaum, präsentierte Bürgermeisterin Sonja Rahm in Vertretung des Zimmerermeisters den Richtspruch, welcher mit viel Beifall von den Gästen bedacht wurde.
Foto: Manfred Zirkelbach | Auf dem sicheren Baugerüst, unter dem geschmückten Richtbaum, präsentierte Bürgermeisterin Sonja Rahm in Vertretung des Zimmerermeisters den Richtspruch, welcher mit viel Beifall von den Gästen bedacht wurde.

Ein wichtiger Zwischenschritt sei mit dem Richtfest erreicht, sagte Architekt Alexander Albert. Inzwischen werde nach Fertigstellung des Rohbaues bereits im Innenbereich tüchtig gewerkelt. Dankbar sei er zudem, dass bisher alles nach Plan und vor allem auch unfallfrei verlaufen sei. Er zeigte sich zudem zuversichtlich, dass der Neubau bis zum Herbst nächsten Jahres bezugsfertig sein werde.

Richtspruch vom Gerüst

Pfarrer Manfred Endres wandte sich vor allem an die Kinder: „Das wird fein, wenn ihr da bald einziehen dürft“, heizte er die Vorfreude noch weiter an und Altbürgermeister Rudi Zehe wünschte: „Das Haus soll bald allen, die hier ein- und ausgehen ein Ort der Freude sein und den Kindern und Erziehern Geborgenheit schenken“.

Ganz oben hinauf „aufs Dach steigen“ wollte die Bürgermeisterin zum Richtspruch dann doch nicht, das stünde ihr nicht zu. Vom sicheren Baugerüst herab dankte sie allen, die am Bau mitgeholfen haben, Planern, Handwerkern, Gemeinderäten, der Verwaltung,  Trägerverein und Elternvertretern: „Auf euch alle und auf das gelungene Werk ein dreifach Hoch. Auf Kinder, Bauleut´ und Bauherrn  ruf ich aus! Unterm Regenbogen stehe glücklich dieses Haus. Dies wünscht euch froh der Zimmermann, und den vertritt die Sonja Rahm“. Und dass auch wirklich alles gut zu Ende gebracht wird, musste noch ein gefülltes Glas Sekt daran glauben, denn nach Ansicht der Bauherrin „dürfen Glücksscherben bei so einem Anlass auf gar keinen Fall fehlen“.

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