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Bahra: Karl-Heinz Kirsch reicht den Stab weiter

Holger Simonoff (rechts) ist neuer Ortssprecher von Bahra und erhielt die Glückwünsche von Bürgermeister Michael Kraus.
Holger Simonoff (rechts) ist neuer Ortssprecher von Bahra und erhielt die Glückwünsche von Bürgermeister Michael Kraus. Foto: Eckhard Heise

Für Michael Kraus war die Zusammenkunft in Bahra die erste Bürgerversammlung als Ortsoberhaupt von Mellrichstadt. Für Karl-Heinz Kirsch die letzte – zumindest in seiner Funktion als Ortssprecher. Nach zwölf Jahren gab Kirsch sein Amt ab, weshalb die Wahl eines Nachfolgers anstand, der in Person von Holger Simonoff auch gefunden wurde.

Die Zusammenkunft fand außerhalb des üblichen Turnus statt, weil wegen der Corona-Pandemie der ursprüngliche Termin abgesagt werden musste. Die Suche nach einem Nachfolger war jedoch kein Problem. VG-Geschäftsstellenleiter Peter Hehn machte es kurz und schmerzlos, nachdem Kirsch Bernhard Ledermann und Holger Simonoff vorgeschlagen hatte, der sich mit 53 gegen 13 Stimmen durchsetzte.

Kommt eine Photovoltaik-Freiflächenanlage?

Bei dieser Gelegenheit informierte Kraus über die wichtigsten Ereignisse die Bahra betreffen. Als erstes wollte er sich über die Stimmungslage zum Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage ein Bild machen. Dazu schilderte das Ortsoberhaupt, dass ein Investor mit dem Anliegen an die Stadt herangetreten sei, eine 30 Hektar große Photovoltaikanlage entlang der Autobahn und etwa auf Höhe des Mellrichstädter Stadtteils zu installieren.

Einige Zuhörer wunderten sich über das Vorhaben, zumal in dem Bereich auch die Suedlink-Trasse angedacht ist. Die Teilnehmer waren gespalten. Die einen sahen die Nachteile für Bahra, die anderen argumentierten mit der Notwendigkeit zur Förderung regenerativer Energien. In einer Probeabstimmung sprach sich letztendlich die deutliche Mehrheit gegen das Projekt aus.  

Naturnahe Bestattung auf dem Friedhof

Das zweite Thema ist die Friedhofsgestaltung in Bahra. Kraus berichtete, dass auf einer Fläche 14 Stellen für naturnahe Bestattung angelegt worden sind. Die Teilnehmer sprachen sich dafür aus, kleine Grabplatten aus Naturstein zu fertigen.

Schließlich erkundigte sich ein Zuhörer noch nach dem Radweganschluss Richtung Oberstreu. Kraus wies darauf hin, dass die Pläne bereits in der Schublade lägen. Allerdings fehle es an den finanziellen Mitteln. Wann das Vorhaben in Angriff genommen werde, könne er nach wie vor nicht sagen.

       

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