Frickenhausen

Begeisterndes Adventskonzert in Frickenhausen

Begeisternde Weihnachtsmusik mit bekannten Weisen und Charthits präsentierten die spielfreudigen Frickenhäuser Musikanten unter der Leitung von Johannes Ebert am dritten Advent in der Pfarrkirche St. Georg.
Foto: Georg Will | Begeisternde Weihnachtsmusik mit bekannten Weisen und Charthits präsentierten die spielfreudigen Frickenhäuser Musikanten unter der Leitung von Johannes Ebert am dritten Advent in der Pfarrkirche St. Georg.

Mit viel Herzblut und erfrischendem Schwung intonierten die Frickenhäuser Musikanten „bekannte Weisen zum Advent“ in der gut besuchten Pfarrkirche St. Georg am frühen Sonntagabend. Es wurde ein kurzweiliger Konzertabend, den die zwei Dutzend Musiker um den jungen Dirigenten Johannes Ebert dem begeistert applaudierenden Publikum präsentierten. Zwei Monate lang hatte sie der Wollbacher Gymnasiallehrer Ebert in regelmäßigen Proben zur Auftrittsreife geführt.

Das Ensemble vereint Alt- und Jungmusiker in der Altersspanne von 80 bis zwölf Jahren auf vorbildliche Weise. Die drei Generationen harmonierten schon sehr gut miteinander, egal ob bei flotter oder getragener Spielweise. Die spielfreudige Brassband wurde ergänzt durch vier Gastmusiker/innen aus Nachbarorten.

Bei den Musikstücken dominierten nicht ständig die hellen Trompeten, Posaunen und Klarinetten, auch Baritoninstrumente übernahmen zeitweise den führenden Melodienpart. So wechselten dynamische Elemente mit weichen Tonfolgen, rhythmisch unterstützt von Schlagzeug und Pauke, was abwechslungsreiche Soundeffekte hervorbrachte, und das ganz natürlich und erfrischend per Hand und Mund, ganz ohne elektronischen Schnickschnack.

Musikvereinsvorsitzender Hilmar Omert hatte nach dem ersten Stück „The Little Drummer Boy“ in einem Textbeitrag über die Entwicklung der „konzertanten Blasmusik“ seit der Französischen Revolution gesprochen. Dieses Etikett hatte sich das gemischte Blech- und Holzblasorchester auch verdient, das im Stil einer modernen Swing- und Bigband Weihnachtslieder auf heitere Weise, teilweise in neuem Gewand, sehr rhythmisch und nuancenreich vorspielte, teilweise aber auch in sehr getragener und feierlicher Grundstimmung. Zur besinnlichen Auflockerung trug Pastoralreferentin Ursula Schäfer zwischen den Musikstücken zwei kurze Adventsgeschichten vor, die ein wenig zum Innehalten und Nachdenken inspirierten.

Nicht nur die Musiker, denen der Spaß am Musizieren anzusehen war, auch manche Zuhörer wippten beschwingt mit. Kein Wunder, denn neben modern arrangierten Klassikern wie „Herbei, Ihr Gläubigen“ und „Wachet auf, ruft uns die Stimme“, waren auch modernere Weihnachtshits wie John Lennons „Happy Christmas“ und Karel Svobodas „Cinderella’s Dance“ im Programm enthalten, sowie Ohrwürmer wie das anglikanische Traditional „Amazing Grace“ und das Hit-Spiritual „Mary’s Boy Child“.

Das bekannte Weihnachtslied „Ich steh‘ an deiner Krippen hier“ trug ein ausgegliedertes junges sechsköpfiges Bläserensemble mit Ralf Hartmann als Einstudierer und Sitztrommler in moderner Version vor. Er animierte schließlich vor den schwungvollen Schlussstücken das Publikum zum Mitsingen des Weihnachtsklassikers „Zu Bethlehem geboren“, ehe die Musikkapelle zum großen Finale anblies. Mit den fulminanten Schlussakkorden des Medley-Arrangements „Christmas Swings“ und des „Sching-Sching-Medleys“ präsentierte die Bigband noch einmal ihr dynamisches Spielvermögen. Das führte am Ende zu stehenden Ovationen und einer erklatschten Zugabe, welche die spielfreudigen Musiker gerne gaben.

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