Bad Neustadt

Beratungen zum Thema "Hilfe zur Pflege" nun auch in Bad Neustadt

Beratungen zum Thema 'Hilfe zur Pflege' finden nun auch in Bad Neustadt statt. Zuvor mussten Beratungssuchende immer nach Würzburg geschickt werden. Nun ist dies auch im Pflegestützpunkt im Landratsamt Rhön-Grabfeld möglich.
Beratungen zum Thema "Hilfe zur Pflege" finden nun auch in Bad Neustadt statt. Zuvor mussten Beratungssuchende immer nach Würzburg geschickt werden. Nun ist dies auch im Pflegestützpunkt im Landratsamt Rhön-Grabfeld möglich. Foto: Julia Weber

Die Beratung zum Thema "Hilfe zur Pflege" ist gut angelaufen. Der Bezirk Unterfranken hat sein Beratungsangebot erweitert und berät künftig im Pflegestützpunkt im Landratsamt Rhön-Grabfeld. Landrat Thomas Habermann bedankte sich bei Bettina Grümpel und Martina Heller nicht nur in der Position des Landrates, sondern auch in seiner Funktion als Bezirksrat für die tatkräftige Unterstützung in der Beratung. Seit Juni 2020 führen die beiden Beratungsgespräche zur Hilfe zur Pflege im Pflegestützpunkt Rhön-Grabfeld durch. Die individuelle und unabhängige Beratung ist kostenlos.

Das Team des Pflegestützpunktes freut sich über die Ausweitung des Beratungsangebotes. "Bisher mussten wir Klienten, die eine Beratung zur Hilfe zur Pflege benötigten, immer zum Bezirk nach Würzburg schicken", sagt Sabine Wenzel-Geier, die Leiterin des Pflegestützpunktes.

Pflegebedürftigkeit ist mit großen Herausforderungen verbunden

Die bayerischen Bezirke sind im Rahmen der Sozialhilfeleistung nach dem Sozialgesetzbuch zuständig für die Gewährung aller Leistungen der Hilfe zur Pflege. Der Bezirk Unterfranken hilft damit Menschen mit ambulantem und stationärem Pflegebedarf, wenn die Leistungen der Pflegeversicherung und die eigenen Mittel nicht ausreichen, um die Kosten für eine ambulante Pflege oder für die Pflege in einem Pflegeheim zu begleichen.

Für die Betroffenen, aber auch für deren Angehörige, ist die Pflegebedürftigkeit eines Angehörigen in der Regel mit großen Herausforderungen und gravierenden Änderungen verbunden. Gleichzeitig ergeben sich rechtliche, finanzielle und lebenspraktische Fragen.

Angehörigenentlastungsgesetz sorgte für Änderungen

Bei diesen Entscheidungen stehen der Bezirk Unterfranken und der Pflegestützpunkt Rhön-Grabfeld sowohl den Betroffenen als auch den Angehörigen mit einer Sozialhilfesachbearbeiterin und einer Pflegefachkraft beratend zur Seite.

Durch das am 1. Januar 2020 in Kraft getretene Angehörigenentlastungsgesetz hat sich insbesondere die Situation für die unterhaltspflichtigen Kinder geändert. Ein Anspruch kann vom Sozialhilfeträger gegenüber Kindern und Eltern des pflegebedürftigen Menschen nur noch geltend gemacht werden, wenn deren Jahreseinkommen mehr als 100 000 Euro beträgt.

Interessierte rund um das Thema Pflege können sich mit ihren Anliegen an den Pflegestützpunkt Rhön-Grabfeld unter Tel.: (09771) 94129 wenden. Sollten dort die Fragen nicht direkt beantwortet werden, vereinbaren die Mitarbeiterinnen gerne einen Termin mit den Beratern des Bezirkes Unterfranken, welche im Vier-Wochen-Rhythmus Beratungen im Pflegestützpunkt durchführen. Der nächste Beratungstermin findet am Donnerstag, 23. Juli, statt.

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