Brendtal-Radweg soll sicherer werden

Bischofsheim (TOP) Zu einer regen Diskussion, wie der Brendtalradweg im Bereich Wegfurt und Unterweißenbrunn sicherer gestaltet werden kann, kam es bei der jüngsten Stadtratssitzung. Einig war sich das Gremium, dass die Einmündungen sicher gestaltet werden sollen, schließlich haben sich hier schon Unfälle ereignet. Lediglich der Umfang der Maßnahmen war umstritten.

Nach dem Vorschlag von Verwaltung und Fachbeamten des Straßenbau- sowie der Landratsamtes soll das Straßenbauamt als Baulastträger in Wegfurt Fahrbahnmarkierungen an der Einmündung der Brückenstraße in die B 279 anbringen. Dazu sollen Vorfahrt-achten- Schilder aufgestellt werden und ein wiederholter Pfeil auf der Straße auf die gefährliche Einmündung hinweisen.

Bei der Querung im Bereich der Bushaltestelle und bei der Schreinerei Erthel soll auf die Kennzeichnungen verzichtet werden, da durch den Wiederholungseffekt eine abschwächende Wirkung zu erwarten sei.

Oberhalb der Brückenstraße Richtung Bischofsheim soll das Vorfahr-achten-Schild an den Wegrand versetzt und auf der linken Seite ein weiteres Schild aufgestellt werden. Um die Sicht in die Brückenstraße zu verbessern, werden die beiden Spiegel und der Wegweiser auf eine Durchfahrtshöhe von 2.25 Meter versetzt.

An den drei Kreuzungen des Radwegs mit den Ortsstraßen in Unterweißenbrunn - hier trägt die Stadt die Baulast - wurde vorgeschlagen, die Grenze Radweg-Straße durch eine Balkenmarkierung anzuzeigen. Das Vorfahrt-achten-Schild und die wiederholten Pfeile sollen auch hier nur an einer, der gefährlichsten Stelle angebracht werden, um eine Abschwächung der Aufmerksamkeit zu verhindern.

Bürgermeister Armin Lommel schloss sich der Meinung der Fachleute an, dass jeweils nur eine Kreuzung aufwändig gekennzeichnet werden sollte. Dagegen regte Bernhard Adrian an, alle Kreuzungen zu kennzeichnen und beispielsweise für die Touristen möglichst sicher zu gestalten. Schließlich würden für Autofahrer auch an jeder Kreuzung Schilder angebracht.

Dies würde nach Ansicht des Bürgermeisters eine "tätowierte Landschaft" bedeuten. Statt dessen sei auch die Sorgfaltspflicht der Radfahrer gefordert.

Während sich für den Vorschlag der umfangreicheren Kennzeichnung der Kreuzungen mit fünf Stimmen keine Mehrheit fand, votierten zwölf Ratsmitglieder für einen Kompromissvorschlag von Egon Sturm. Der hatte angeregt, zunächst den Vorschlag der Verwaltung umzusetzen, dann sollte die Entwicklung beobachtet werden. Ein Nachbessern sei ja immer noch möglich.

Keine Diskussion gab es bei der Verabschiedung des Jahresantrags zur Fortschreibung des Städtebauförderprogrammes für die Jahre 2003 bis 2006. Demnach sind für 2003 neben der Förderung privater Maßnahmen mit 30 000 Euro Aufwendungen im Kommunalen Förderprogramm (15 000 Euro) die Abschlussfinanzierung der Ludwig- (100 400 Euro) und der Löwenstraße (449 000 Euro), die Sanierung des Messnerhauses (96 000 Euro) sowie vorbereitende Planungen (4000 Euro) enthalten. Der Gesamtantrag für 2003 umfasst Aufwendungen von rund 694 000 Euro. Relevant werden die einzelnen Maßnahmen allerdings erst nach Entscheidungen des Stadtrates und der Aufnahme in den Haushalt. Der Stadtrat stimmte dem Antrag einhellig zu.

Einstimmig wurde auch die Straßenausbausatzung geändert. Vom Verwaltungsgericht in Würzburg war ein Passus moniert worden, in dem es um die gewerbliche Nutzung von Grundstücken geht. Er soll künftig wegfallen.

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