Sandberg

Buswartehäuschen an der Sandberger Kirche

Die Haltestelle unterhalb der Sandberger Kirche bekommt ein Buswartehäuschen. Diesen Beschluss fasste der Bauausschuss in der jüngsten Sitzung.
Foto: Marion Eckert | Die Haltestelle unterhalb der Sandberger Kirche bekommt ein Buswartehäuschen. Diesen Beschluss fasste der Bauausschuss in der jüngsten Sitzung.

Die Bushaltestelle unterhalb der Sandberger Kirche in der Neustädter Straße bekommt eine Überdachung. Die Mitglieder des Bauausschusses waren sich einig, dass dieser Standort sinnvoll sei, da die Bushaltestelle dort gerne genutzt werde. Die überdachte Haltestelle war eigentlich für die Salzforststraße in Schmalwasser bestimmt. Doch Unklarheiten bei der Bestellung und den Maßen führten dazu, dass der Dachüberstand zu groß ausfiel und sie aus Sicherheitsgründen nicht in Schmalwasser montiert werden konnte.

Ein Umbau durch die Herstellerfirma sei aus statischen Gründen nicht beziehungsweise nur mit erheblichen Kosten möglich, so die Erläuterungen von Bürgermeisterin Sonja Reubelt. Es wurde beschlossen, einen anderen Standort zu suchen. Die Bushaltestelle unterhalb der Kirche biete genügend Platz. Außerdem sei eine Förderung auch hier möglich. Der gemeindliche Bauhof wird die Unterstellmöglichkeit aufbauen und den Bereich entsprechend pflastern.

Straße für Lkw über 3,5 Tonnen künftig gesperrt

In der Langenleitener Bürgerversammlung wurde angeregt, die Straße "Am Breitenfeld" für Schwerlastverkehr einzuschränken. Als Begründung wurden mögliche Beschädigungen der Straße angeführt, die teilweise schon eingetreten seien. Da es sich um eine Gemeindestraße handelt, könne die Gemeinde die Entscheidung treffen, informierte die Bürgermeisterin. Die Gemeinderäte schlossen sich der Begründung aus der Bürgerversammlung an, um weitere Schäden der Straße zu vermeiden. Die Straße wird für Lkw über 3,5 Tonnen künftig gesperrt, ein entsprechendes Schild wird angebracht.

Guido Gesierich vom Bauamt der Gemeinde Sandberg informierte, dass die angedachte Sanierung des Premicher Wegs in diesem Jahr nicht mehr vorgenommen werden kann. Eigentlich sollte das Fräsgut aus der Salzforststraße im Premicher Weg verwendet werden. Die ausführende Firma könne aber nicht tätig werden, da eine wichtige Maschine ausfiel und das notwendige Ersatzteil nicht rechtzeitig geliefert werde, hieß es in der Sitzung. Aufgrund der derzeit ungeeigneten Witterung sei der Auftrag für 2021 abgesagt worden. "Es wäre sinnlos, das Fräsgut aufzutragen, denn die Temperatur und das Wetter sind in diesem Jahr nicht mehr geeignet, dass eine Aushärtung nach dem Walzen entsteht." Wie Gesierich berichtet, sei das Material eingelagert worden. Angedacht sei, die Maßnahme im Frühjahr 2022 umzusetzen.

19 große Laubbäume für den Bauhof

Die Bauausschussmitglieder bevollmächtigen die Bürgermeisterin, das Material für die Bauhof-Gerätehalle zu bestellen. Bis zu 30 000 Euro kostet das Blech für das Dach, die Holzkosten von 7000 Euro sind im Budget der Bürgermeisterin enthalten.

Bauhofleiter Udo Kaiser gab bekannt, dass die Eingrünung des Bauhofs vorgenommen wurde. Dies war eine Auflage aus der Baugenehmigung. Über 300 Pflanzen wurden gesetzt, darunter 19 große Laubbäume.

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