Mellrichstadt

DDR-Plaketten, Kennzeichen und mehr

Dieses Exponat aus dem Museum für Grenzgänger in Bad Königshofen zeigt die heute nicht mehr vorhandene Grenzübergangsstelle Eußenhausen-Meiningen. Sie wurde nach der Grenzöffnung abgebaut.
Foto: Hanns Friedrich | Dieses Exponat aus dem Museum für Grenzgänger in Bad Königshofen zeigt die heute nicht mehr vorhandene Grenzübergangsstelle Eußenhausen-Meiningen. Sie wurde nach der Grenzöffnung abgebaut.

Eine neue Ausstellung präsentiert die Stadt Mellrichstadt zusammen mit dem Verein für Tourismus & Stadtmarketing e.V. im Bürgerhaus am Marktplatz ab Samstag, 17. Oktober. Das Thema lautet "Wahnsinn, Wende, Wiedervereinigung 1989/90 – Aufbruch und Begegnungen in den Grenzkreisen Meiningen und Rhön-Grabfeld". Sie ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15 bis 17 Uhr sowie an den Samstagen von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet. Neben den Ausstellungstafeln gibt es weitere Exponate aus dem Museum für Grenzgänger des Vereins für Heimatgeschichte im Grabfeld e.V. 

Die Ausstellung im Bürgerhaus von Mellrichstadt gibt Informationen über den "Kreistag und Rat des Kreises Meiningen" zu DDR-Zeiten, zeigt Akten der Grenzgemeinden des Altkreises Meiningen sowie die Sammlungen des Kreisarchivs. Hinzu kommen zahlreiche Informationen und vor allem Bildmaterial aus den Privatarchiven der Bürger beider Landkreise. Insgesamt lagen für die Präsentation rund eintausend Bilder und Texte vor. Ein Teil davon ist auf den 14 Tafeln der Sonderausstellung zu sehen. Diese zeigen im Eingangsbereich Fotos, Plakate und Bilddokumente der Dienstagsdemonstrationen in der Stadt Schmalkalden oder auch in Meiningen.

Auch auf Tafeln informiert die Ausstellung zur Grenzöffnung. Das Foto entstand im Museum Schranne in Bad Königshofen, wo die Exponate ebenfalls bereits ausgestellt waren.
Foto: Hanns Friedrich | Auch auf Tafeln informiert die Ausstellung zur Grenzöffnung. Das Foto entstand im Museum Schranne in Bad Königshofen, wo die Exponate ebenfalls bereits ausgestellt waren.

Erinnerungen an die Grenzöffnung

Sie erinnern aber auch an die Grenzöffnung 1989 und an die Wiedervereinigungsfeier "auf der Schanz", dem ehemaligen Grenzübergang. Insgesamt sind es weitere 66 Dokumente, bestehend aus kopierten und geschwärzten Schriftstücken zur Geschichte der Grenze, Ausreise und Grenzöffnung. Es handelt sich um Dokumente, die zum Nachdenken anregen.

Interessant sind auch die Exponate in den beiden Vitrinen im Eingangsbereich des Bürgerhauses. Hier werden verschiedene Relikte aus der Zeit des DDR-Regimes gezeigt. So unter anderem Auszeichnungen, Medaillen, aber auch die einstigen DDR-Autokennzeichen und DDR-Plaketten. Hinzu kommen weitere Dokumente, Schriftstücke und Kleidungsstücke der NVA-Soldaten und vieles mehr. Zu sehen sind im oberen Bereich außerdem verschiedene Filme aus der Zeit der  innerdeutschen Grenze und der Grenzöffnung. Interessant ist auch ein Film einer Performance zum Thema "Wahnsinn-Wende-Wiedervereinigung".

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