Bad Königshofen

Dem Christkind digital einen Besuch abstatten

Im historischen Rathaussaal stellte Bürgermeister Thomas Helbling mit Lara Werner das neue Bad Königshöfer Christkind vor und überreichte ihr Kleid und Krone. Die 16-Jährige kommt aus dem Stadtteil Eyershausen.
Foto: Hanns Friedrich | Im historischen Rathaussaal stellte Bürgermeister Thomas Helbling mit Lara Werner das neue Bad Königshöfer Christkind vor und überreichte ihr Kleid und Krone. Die 16-Jährige kommt aus dem Stadtteil Eyershausen.

Lara Werner heißt das neue Bad Königshofener Christkind, ist 16 Jahre alt und kommt aus dem Stadtteil Eyershausen. Bürgermeister Thomas Helbling überreichte ihr im historischen Rathaussaal das Kleid und die neue Krone, die der Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld finanziert hat. Für Lara Werner geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. "Schon seit vielen Jahren habe ich mir das gewünscht und als ich nun die Zusage bekam, war ich überglücklich." Bei der Vorstellung hatte sie ein Bild dabei, das sie als Baby auf dem Arm des damaligen Christkinds, Anne-Kathrin Hippold zeigt. "Als ich im vergangenen Jahr erfuhr, dass für 2021 ein neues Christkind gesucht wird, habe ich mich gleich zu Anfang des Jahres beworben", erzählt die Realschülerin.

Über dieses Interesse habe man sich sehr gefreut, sagte der Bürgermeister. Nun sei Lara Werner bis 2023 ganz offiziell das Bad Königshofener Christkind. Nachdem wohl auch in diesem Jahr der öffentliche Auftritt beim Weihnachtsmarkt in Bad Königshofen nicht stattfinden kann, wird es eine digitale Vorstellung geben.

Es wird keine öffentlichen Auftritte geben

Eine besondere Überraschung hat das neue Christkind für die Kinder: Am Samstag, 18. Dezember, kann man mit dem Bad Königshofener Christkind per Videokonferenz sprechen. "Ich denke das ist mit den heutigen Medien alles machbar und warum sollten wir das nicht nutzen", sagt Lara Werner. In der Schule sei dies ja seit dem Distanzunterricht kein Problem mehr. Außerdem kann man Briefe ans Christkind schreiben oder auch eine Zeichnung beilegen und in den Briefkasten der Stadt werfen. Sie werden dann ans Christkind weiter geleitet.

Lang, lang ist’s her. Das neue Bad Königshofener Christkind, als Baby auf dem Arm von Christkind Anne-Kathrin Hippold.
Foto: Hanns Friedrich | Lang, lang ist’s her. Das neue Bad Königshofener Christkind, als Baby auf dem Arm von Christkind Anne-Kathrin Hippold.

Lara Werner findet es schade, dass es keine öffentliche Auftritte und Besuche in den Altenheimen, im Kindergarten oder bei Vereinen geben wird. Vor allem den Prolog vom Rathauserker hätte sie sich gewünscht. "Hoffen wir mal, dass es im kommenden Jahr wieder möglich sein wird", fügte Bürgermeister Thomas Helbling an. Zurzeit übt Lara Werner noch am Keyboard Weihnachtslieder. "Man weiß ja nicht, vielleicht gibt es ja doch noch einen öffentlichen Auftritt und da möchte ich vorbereitet sein." Die 16-Jährige ist in der 10b der Dr.-Karl-Grünewald-Realschule dritte Klassensprecherin, trainiert in Eyershausen die Große Garde und ist in der Ortskirche Oberministrantin. Ihr Berufswunsch ist Erzieherin.

Den Prolog verfasste Arthur Hofmann

Seit 1991 gibt es das Bad Königshöfer Christkind und einen Prolog, verfasst vom einstigen Stadtrat Arthur Hofmann. Entstanden ist die Idee 1990, als das Nürnberger Christkind zu Gast war. Der damalige Bürgermeister Clemens Behr meinte, dass man in der Stadt ein eigenes Christkind haben sollte und stellte mit Sonja Hack 1991 das erste Bad Königshöfer Christkind vor. Ihr folgten Sabine Drescher, Diana Bauer, Katharina Wirsing, Anne-Kathrin Hippold, Isabell Weigand, Josefine Schneider, Luisa Reder, Annika Börger, Luise Weigand und nun Lara Werner. Zum zweiten Mal kommt, nach Diana Bauer, damit übrigens ein Bad Königshofener Christkind aus Eyershausen

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