Bastheim

Der Besengau geht auf Empfang

Überraschend wird nun doch der Empfang von Mobilfunk für Braidbach, Rödles und Reyersbach verbessert. Bei der Gemeinderatssitzung in Bastheim teilte Bürgermeisterin Anja Seufert mit, dass die Telekom entgegen ursprünglicher Absichten einen Mast für eine Sendeanlage aufstellen will.

Mit der Zusage habe das Unternehmen seine frühere Haltung revidiert, nur noch Sender auf vorhandene Gebäude zu installieren. Als Standort käme der alte Sportplatz von Rödles in Frage, hatten Messungen ergeben. Die Mandatsträger waren mit dieser Lösung zufrieden und erklärten ihr Einverständnis. Davon unabhängig wird aber weiterhin in Bastheim ein Standort für eine Sendeanlage gesucht.

Geschwindigkeitstafel hat sich bewährt

Offensichtlich recht gute Erfahrungen hat die Gemeinde mit der Geschwindigkeitsanzeigetafel gemacht, die vor geraumer Zeit in Bastheim angebracht worden ist. Daraufhin war die Beschaffung einer zweiten Tafel ins Auge gefasst worden. Bei der Beratung über den Kauf entstanden nun aber unerwartet weitere Begehrlichkeiten, denn auch mehrere Ortsteile meldeten ihre Wünsche an. Doch dann wurde noch zurückgerudert, und das Gremium einigte sich auf das ursprüngliche Vorhaben und stimmte dem Kauf eines Gerätes für 2500 Euro zu.

Nach einer Testphase könne dann immer noch entschieden werden, ob die Anschaffung weiterer Anlagen gewünscht wird.

Neues Bauland im Anschluss ans alte Baugebiet

Angenehm überrascht war das Gremium auch von einer Änderung des Baugesetzbuches, die die Ausweisung von Bauland deutlich erleichtern soll. Danach können Gemeinden Flächen bis zu einem Hektar ohne Änderung des Flächennutzungsplans als Bauland ausweisen, und sie brauchen dafür keine Ausgleichsflächen mehr vorzuhalten. Allerdings muss auch ein tatsächlicher Bedarf nachgewiesen werden, und das neue Bauland muss sich an vorhandenes anschließen. Die Ortssprecher sollen sich nun Gedanken machen, ob in ihren Ortsteilen Flächen vorhanden sind, die durch die Neuregelung zu Bauland werden könnten.

Vorerst abgeschlossen ist die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde. Das Überlandwerk legte jetzt seine Endabrechnung vor, nach der die Gesamtkosten bei knapp 180 000 Euro lagen, berichtete die Bürgermeisterin. Insgesamt seien 241 Leuchten umgestellt worden. Bisher habe sie keine negativen Stimmen über die andersartige Ausleuchtung vernommen, aber trotzdem sollen sich die Ortssprecher Gedanken machen, ob eventuell noch Nachbesserungen erforderlich seien.

Klärungsbedarf beim Honorar

Noch will die Gemeinde eine Honorarrechnung des Ingenieurbüros Zehe nicht begleichen, mit der das Erstellen von Bestandsplänen der Trink- und Abwasserleitungen abgegolten werden soll. Nach Ansicht von Bauhofleiter und Gemeinderat Roland Ortloff bestehe noch Nachbesserungsbedarf.

Ferner beschloss das Gremium, eine Teilfläche des Bauhofs zu asphaltieren, die ursprünglich gepflastert werden sollte. Die Kosten liegen bei 13 000 Euro. Ebenso vergab das Gremium einen Auftrag zur Restaurierung des Christuskorpus' in Unterwaldbehrungen. Die Arbeiten erledigt die Firma Halbig aus Mellrichstadt, die mit 5500 Euro als einziger Betrieb ein Angebot abgegeben hatte. Außerdem übernahm die Gemeinde die Materialkosten für einen Zaun am Spielplatz in Bastheim. Da die Arbeiten in erster Linie ehrenamtlich vorgenommen worden waren, lagen die Kosten bei rund 2600 Euro.

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