Wollbach

Der Dorfplatz: Eine endlose Geschichte

In der ehemaligen Raiffeisen-Lagerhalle könnte der Wunsch der Feuerwehr nach einem neuen Feuerwehrgerätehaus realisiert werden.
Foto: Klaus-Dieter Hahn | In der ehemaligen Raiffeisen-Lagerhalle könnte der Wunsch der Feuerwehr nach einem neuen Feuerwehrgerätehaus realisiert werden.

Die Neugestaltung des Dorfplatzes, auf die die Ortsbevölkerung seit Jahren sehnsüchtig wartet, war Thema im Gemeinderat. „Der Dorfplatz ist in Arbeit“, sagte Bürgermeister Thomas Bruckmüller.

Allerdings ist die Prüfung der Planung im Amt für Ländliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Sobald die Prüfung fertig ist, würde die Kostenvereinbarung mit der Gemeinde erarbeitet, bevor dann der Architekt die Ausschreibung der Arbeiten vornehmen kann. „Wir gehen davon aus, dass mit den Bauarbeiten heuer begonnen wird.“

Zufrieden waren manche Gemeinderäte mit dieser Auskunft nicht. „Das ist ein Witz, was hier abgeht.“, „Wir warten nun schon vier Jahre. Sind die Pläne überhaupt noch zeitgemäß?“ oder „Die ursprünglichen Kostenschätzungen sind ja auch schon lange überholt.“ waren Reaktionen aus dem Gremium.

Zahlreiche Bauprojekte

In den kommenden Monaten sollen folgende bauliche Projekte im Dorf angegangen werden: Die Reparaturarbeiten am Süddach der „Wollbacher Halle“ , das neue Feuerwehrgerätehaus, die Gehweg-Verbindung zwischen Hauptstraße und Baugebiet „Sonnenleite“, Ausbesserungsarbeiten am Verbindungsweg nach Wechterswinkel, die Verbesserung des Wegs zum Grünabfallplatz, die Behebung von Biberschäden, Beseitigung des alten Öltanks im „Räumle“ und Arbeiten an der elektrischen Installation des Gebäudes.

Der Elternbeirat des Kindergartens hat beantragt, die Hallenbenutzungsgebühr für den letzten Baby- und Kleinkindbasar zu erlassen. Da die Gelder Projekten der Kindertageseinrichtung zugute kommen, stimmten die Ratsmitglieder dem Erlassantrag zu.

Infos aus dem Jugendausschuss

Aus dem Jugendausschuss berichtete Konrad Werner von einer Infoveranstaltung , die im Landratsamt stattgefunden hatte und die demografische Entwicklung zum Inhalt hatte. Die Bindung der Jugendlichen an die Gemeinden könnte, so ein Vorschlag, durch die Überlassung von Räumlichkeiten verbessert werden. „Neue Vorschläge sind aber nicht vorgebracht worden.

Nach wie vor fehlt es an der Ideallösung!“, so Konrad Werner ein wenig enttäuscht.„Der Verbleib der Jugendlichen in den Orten steht und fällt mit dem Arbeitsplatzangebot in der Region“, sagten er und Herbert Hoch.

Auf Hinweis des Rechnungsprüfers fassten die Ratsmitglieder den Beschluss, dass die Forstbetriebsgemeinschaft zur Vermarktung des vom Revierleiters empfohlenen Holzeinschlags ermächtigt wird. Damit wurde die seit Jahren gängige Praxis nun auch offiziell bestätigt.

Original Wollbacher Tracht

Bürgermeister Thomas Bruckmüller hat aus dem Haushalt einer Ortsbürgerin eine Original Wollbacher Tracht erhalten, die er den Ratsmitgliedern in der Sitzung vorstellte. Sie soll auf jeden Fall für die Nachwelt erhalten bleiben und auch der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Im weiteren Verlauf der Sitzung genehmigte der Gemeinderat für das Projekt „DenkOrt Aumühle“ 300 Euro.

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Rhön-Grabfeld und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Wollbach
Klaus-Dieter Hahn
Bauprojekte
Thomas Bruckmüller
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (0)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!