Bad Neustadt

"Der grüne Opa" bekommt den Umweltpreis

Auszeichnung der Stadt und der Ortsgruppe des Bund Naturschutz für das Engagement von Franz Mock. Als Preis gab es den Baum des Jahres, eine Robinie, die gleich eingepflanzt wurde.
Den Umweltpreis der Stadt in Form eines Baumes erhält Franz Mock (links). Er muss aber beim Pflanzen gemeinsam mit Bürgermeister Michael Werner (rechts) und Martin Müller gleich Hand anlegen.
Foto: Eckhard Heise | Den Umweltpreis der Stadt in Form eines Baumes erhält Franz Mock (links). Er muss aber beim Pflanzen gemeinsam mit Bürgermeister Michael Werner (rechts) und Martin Müller gleich Hand anlegen.

"Der grüne Opa aus Brend", wie er inzwischen liebevoll vor allem in der Kinderwelt des Stadtteils genannt wird, ist der Träger des 18. Bad Neustädter Umweltpreises. Für sein "gemeinnütziges Handeln im Bereich Umweltbildung für Kindergärten, Schulklassen und Interessierte" erhält Franz Mock die Auszeichnung, die die Stadt gemeinsam mit der Ortsgruppe des Bund Naturschutz jedes Jahr vergibt.

Statt wie üblich in einer Feierstunde fand die Übergabe nicht im Alten Amtshaus, sondern unmittelbar daneben im Grünen, im Pershore Garten statt. Das hat nicht nur mit der Pandemie zu tun, sondern auch mit der Art der Trophäe, die mit der Auszeichnung verbunden war: Eine Robinie – der Baum des Jahres - die mit dem Namensschild von Franz Mock im grünen Gürtel vor der Stadtmauer gepflanzt wurde.

Das Interesse an der Natur wecken

Bürgermeister Michael Werner würdigte gemeinsam mit dem BN-Ortsgruppen-Vorsitzenden Martin Müller das Wirken des Pensionärs, der vor allem durch den Aufbau eines Biotops bei Heustreu und eines naturnahen Gartens auf seinem eigenen Grundstück in Brendlorenzen für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Dabei gehe es Mock nicht nur um die Schaffung eines ökologischen Lebensraums, sondern darum, in der Bevölkerung und vor allem bei Kindern das Interesse an der Natur zu wecken. Dazu besuchte er Schulen und Kindergärten, führte Exkursionen durch und initiierte naturnahe Projekte.

Als besonders bemerkenswerte Aktivität beschrieben Werner und Müller den Aufbau des Biotops bei Heustreu, wo Mock einen Teich und eine Feuchtwiese zu einem artenreichen Lebensraum gestaltet. Viel Freude - "und genauso viel Arbeit" - habe er mit dem Biotop, zumal es mehr und mehr Interessierte anzieht, schilderte Mock. Inzwischen kämen zu dem Grundstück direkt neben dem Radweg zwischen Heustreu und Hollstadt Fotografen, Erwachsene und Kinder, um einen Blick auf das Geschaffene zu werfen und die unterschiedlichen Tiere, die sich inzwischen eingefunden haben, zu beobachten. Sein nächstes größeres Vorhaben auf dem Areal sei der Aufbau eines Horsts für Störche. "Doch schauen Sie einfach mal vorbei", lud Mock die Anwesenden ein. "Besucher sind stets willkommen."    

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