Salz

Der gute Morgen: Fredi Breunig genießt den Wonnemonat Mai

Die Corona-Krise als Herausforderung. In unserer Serie geben Menschen aus der Region positive Impulse für den Tag. Heute: Der Kabarettist Fredi Breunig.
Bei der 'Närrischen Weinprobe' im Januar war die Welt noch eine andere. Hier ist auch der Rhöner Kabarettist Fredi Breunig aufgetreten.
Bei der "Närrischen Weinprobe" im Januar war die Welt noch eine andere. Hier ist auch der Rhöner Kabarettist Fredi Breunig aufgetreten. Foto: Silvia Gralla

Für mich als Kabarettist war der Corona-Lockdown eine Vollbremsung erster Güte. Kaum war der Fasching mit rund 40 Auftritten vorbei, gab es am 7. März in Maria Bildhausen eine letzte Benefizveranstaltung – seitdem ist erst mal Schluss.

Ich bin damit bisher überraschend gut klar gekommen. Finanziell sowieso, da ich Fasching und Kabarett nur als Hobby betreibe, aber auch die viele Freizeit und der fehlende Zeit- und Termindruck waren sehr wohltuend. Natürlich gibt es auch viele Leute, die es wirklich hart trifft, und auch an die müssen wir immer wieder denken.

Fredi Breunig
Fredi Breunig Foto: Christian Winterstein

Für mich als gut 60-Jährigen, der mit dem Hobby irgendwann in absehbarer Zeit kürzertreten will, sind der Lockdown und die kabarettistische Schaffenspause eine gute Übung. Und ich muss sagen: Es funktioniert! Man achtet auf viele kleine Dinge und erfreut sich an der wunderbaren Natur.

Was mir dagegen sehr fehlen wird: die abgesagte Männerwallfahrt von Bad Königshofen nach Vierzehnheiligen, bei der ich schon 33 Mal dabei war. Auch bei der Wallfahrt habe ich die Natur immer genossen. So wie der ganz besondere Wanderer in der folgenden Corona-Geschichte, die ich auf Facebook gefunden habe und die mir besonders gut gefallen hat:

Gott ist in Franken und geht spazieren. Er kommt an mächtigen Burgen und Schlössern vorbei, läuft entlang der Altmühl und kommt dann über Nürnberg, Bamberg und Haßfurt an die Fränkische Saale. Er passiert schöne Städtchen wie Bad Königshofen und Bad Neustadt und geht schließlich Richtung Kreuzberg. Auf einer saftig-grünen Wiese bei Schönau begegnet er einem Wanderer, der ihn gleich erkennt und fragt: "Gott, was machst du in Franken?" Und Gott antwortet: "Homeoffice."

In diesem Sinne: Haltet durch und genießt unsere schöne fränkische Heimat im Wonnemonat Mai!

Alfred „Fredi“ Breunig ist gebürtiger Großeibstädter und wohnt seit rund 25 Jahren mit seiner Familie in Salz bei Bad Neustadt. Er ist Bereichsleiter Technischer Kundenservice in einem Pharmazulieferbetrieb und betreibt seit fast 40 Jahren Fasching und Kabarett als Hobby. Dieser Beitrag gehört zur Main-Post-Serie "Der gute Morgen", in der in Zeiten der Corona-Krise Menschen aus Franken ihre positiven Gedanken aufschreiben und mit unseren Leserinnen und Lesern teilen.

Rückblick

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  3. Der gute Morgen: Ralf Jahn wagt einen mutigen Blick nach vorn
  4. Der gute Morgen: Leonie Ebert und das Indianer-Sprichwort
  5. Der gute Morgen: Barbara Stamm fragt nach der Ernährung für die Seele
  6. Der gute Morgen: Fredi Breunig genießt den Wonnemonat Mai
  7. Der gute Morgen: Steff Bauer und all die kleinen Michelangelos
  8. Der gute Morgen: Schwester Teresa Benedicta vertraut auf Gott
  9. Der gute Morgen: Susanne Röder nutzt die Natur als Kraftquelle
  10. Der gute Morgen: Jerry James besinnt sich auf Janis Joplin
  11. Der gute Morgen: Heike Richartz wartet auf den Silberstreif
  12. Der gute Morgen: Frank Jansen und das Dankbarkeitstagebuch
  13. Der gute Morgen: Harald Ebert freut sich wieder auf die Schüler
  14. Der gute Morgen: Barbara Lohoff und die japanische Gelassenheit
  15. Der gute Morgen: Sebastian Schuppan glaubt an die Gemeinschaft
  16. Der gute Morgen: Silvia Kirchhof fühlt sich wie ein Vogel im Käfig
  17. Der gute Morgen: Franz Schmitt über die Sehnsüchte der Senioren
  18. Der gute Morgen: Was Ines Procter richtig ans Herz geht
  19. Der gute Morgen: Burkhard Hose über intensive Glücksmomente
  20. Der gute Morgen: Warum Leonie Becks Ziel nun ein anderes Datum hat
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  22. Der gute Morgen: "Wie geht es Ihnen?", fragt Thomas Schmelter
  23. Der gute Morgen: Werner Vollmuth hört gerne zu
  24. Der gute Morgen: Dieter Wenderlein baut solidarische Netzwerke
  25. Der gute Morgen: Susanne Wildfeuers Erinnerung an die guten Mächte
  26. Der gute Morgen: Josef Schuster über die Kostbarkeit des Lebens
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  28. Der gute Morgen: Mathias Repiscus hofft auf Söders Treueprämie
  29. Der gute Morgen: Ausnahmezustand braucht Ausnahmeverhalten
  30. Der gute Morgen: Lohrs Dekan Till Roth stellt ganz neue Grundfragen
  31. Der gute Morgen: Wunibald Müller besucht sich selbst
  32. Der gute Morgen: Mut zur Solidarität
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  34. Der gute Morgen: Warum Doris Zölls auf das Leben vertraut
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  39. Der gute Morgen: Anselm Grüns Tipps gegen den Lagerkoller
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