Waltershausen

Die Grabfelder Jobmeile findet 2021 draußen statt

David Wiedemann aus der Partnerstadt Römhild informierte über den dort stattfindenden Ehrenamtsstammtisch.
Foto: Regina Vossenkaul | David Wiedemann aus der Partnerstadt Römhild informierte über den dort stattfindenden Ehrenamtsstammtisch.

Zur Lenkungsgruppe der Grabfeld-Allianz begrüßte Sprecher Jürgen Heusinger unter anderem David Wiedemann aus Römhild, der den dort existierenden Ehrenamtsstammtisch vorstellte.

Zweimal im Jahr, organisiert von drei Aktiven, geht es beim locker gestalteten Ehrenamtsstammtisch um gegenseitiges Kennenlernen, Vernetzung und Informationen. Leute aus 14 Ortsteilen treffen sich, dabei sind auch Personen, die keinem Verein angehören und keinen Dachverband haben, aber trotzdem für die Gesellschaft engagiert sind. Mit den Grabfeldbotschaftern habe man Kontakt aufgenommen, berichtete Wiedemann. "Wir bauen keine Parallelstruktur aus, sondern füllen eine Lücke", sagte Wiedemann.

Vereinsstammtisch der Grabfeld-Allianz

Heusinger blickte auf den Vereinsstammtisch der Grabfeld-Allianz zurück, da gab es zum Beispiel Informationen über die GEMA, hier wären weitere Veranstaltungen möglich. Für die Grabfeld-Botschafter fehle im Moment eine richtige Aufgabe, stellte Heusinger fest.

Beim Rückblick auf den Radfahrertag gab Heusinger die Anregungen der beteiligten Sportvereine weiter. Die hätten die Veranstaltung als "gelungen" bezeichnet und würden sie gern ein- bis zweimal pro Jahr wiederholen. Dabei könnte man andere Vereine mit dazu nehmen, das könnte jeder Ort für sich entscheiden. Das würde den Zusammenhalt der Vereine untereinander stärken. Es solle außerdem ein Familienevent bleiben, so der Wunsch. Beschlossen wurde seitens der Allianz, erneut die Werbung für ungefähr 1000 Euro zu übernehmen. Vielleicht gebe es Sponsoren, war eine der Anregungen. Kritik gab es auch: Durch eine Panne habe nicht jeder die Werbung in seinem Briefkasten erhalten.

Möglichkeiten der Förderung

Geschäftsstellenleiter Maximilian Nunn stellte die Möglichkeiten vor, die sich aus der Erstellung eines interkommunalen Energiekonzepts ergeben. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, eine Förderung dafür zu bekommen. Dabei geht es beispielsweise um Grundlagenermittlung, Einsparpotenziale und Effizienzsteigerung. Bad Königshofens Bürgermeister zeigte Interesse.  Der anwesende Michael Kuhn vom Amt für Ländliche Entwicklung  (ALE) informierte über Zuschussmöglichkeiten, einem Antrag müssten sich möglichst viele Kommunen anschließen. Jeder Gemeinderat könne darüber abstimmen, ob man sich anschließen will, wurde besprochen.

Beraten wurde über die Grabfelder Jobmeile, für die jetzt die ersten Vorbereitungen laufen müssten. Wie kann sie in Corona-Zeiten umgesetzt werden? Besprochen wurde, auf das Ausstellungsgelände "Brügel" auszuweichen und eine "Open-Air-Veranstaltung" daraus zu machen. Parkplätze, eine befestigte Fläche und WCs wären vorhanden. Als Alternative wurde ein "Tag der offenen Tür" bei den Betrieben besprochen, allerdings hätte das den Nachteil, dass von den zukünftigen Lehrlingen nur bekannte Betriebe aufgesucht werden und der Effekt, mit Ausbildungsbetrieben ins Gespräch zu kommen, die man nicht kennt, entfiele. Andererseits sei man vom Wetter abhängig. Schließlich wurde eine Grundsatzentscheidung für die "Draußen-Variante" gefällt.

Leader-Projekt "Himmelsschauplätze"

Für das Leader-Projekt "Himmelsschauplätze" interessierte sich keine Kommune, die Gemeinde Saal erst im mehreren Jahren, deshalb kommt für die Allianz dieses Leader-Projekt nicht in Frage, das Ursula Schneider, Mitarbeiterin in der Stabsstelle Kreisentwicklung, in der letzten Sitzung vorgestellt hatte.

Der Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber, hatte einen Besuch in Bad Königshofen abgesagt, bei der Gelegenheit hätte die Allianz einen Brief überreicht mit der Bitte um Unterstützung in der Wasserfrage, zwecks Sonderförderung für den Bau einer Fernwasserversorgung in das trockene Gebiet. Jetzt soll der Brief geschickt werden, vorher wird er von allen Gemeindevertretern unterschrieben. 

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