Waltershausen

Die „Kehl“ in Saal soll schöner und barrierefrei werden

Die 'Kehl' in Saal soll besser gestaltet und barrierefrei werden.
Die "Kehl" in Saal soll besser gestaltet und barrierefrei werden. Foto: Regina Vossenkaul

In der Gemeinderatssitzung am Donnerstag in Waltershausen trug Landschaftsarchitekt André Lohmann vom Ingenieurbüro Perleth einige Vorüberlegungen zur Vorplanung des Sanierungsgebietes "Kehl" mit den angrenzenden Straßen Milzgasse und Kehlgasse vor. Eine Bürgerbeteiligung vor Ort wird noch am nächsten Donnerstag erfolgen.

Im Oktober 2019 wurde das Büro beauftragt, inzwischen sind die Vermessung, die Kanalbefahrung und ein Bodengutachten durchgeführt worden. Das genaue Ergebnis der Kanalbefahrung gibt es erst in zwei Wochen. Wie Lohmann mitteilte, hat er Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Unteren Naturschutzbehörde aufgenommen, weil der Bereich direkt an der Saale in das Planungsgebiet der Städtebauförderung einbezogen wird.

Mehr Raum für die Saale, um Hochwasser zu vermeiden

Das Ufer soll so gestaltet werden, dass es der Erholung und eventuell als Wasserspielplatz dient, gleichzeitig soll der Saale mehr Raum geben werden, um Hochwasser zukünftig zu vermeiden. Einig waren sich die Gemeinderäte, dass der Hochwasserschutz schon in den höher gelegenen Gemeinden Bad Königshofen und Großeibstadt beginnt, damit bei plötzlichem Starkregen nicht soviel Wasser in Saal ankommt. Den Anliegern ist es besonders wichtig, dass die gepflasterten Gehwege in der "Kehl" barrierefrei gestaltet werden. Hier käme ein Pflasteraustausch in Frage, informierte Lohmann. Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur Kenntnis, ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Nichts Neues gibt es in Sachen Umgehung, es soll demnächst ein Gespräch auf Bürgermeisterebene stattfinden, um eventuell zu einer Einigung mit der Gemeinde Wülfershausen zu kommen. Ein vorliegender Bauantrag wurde zurückgestellt, weil kein Stellplatznachweis vorlag. Verabschiedet wurde eine Plakatierungsverordnung, sie gilt für 20 Jahre, sofern sie nicht vorher aus einem anderen Grund außer Kraft tritt.

Plakat soll Gehwegparker sensibilisieren

Bekannt gegeben wurden einige Beschlüsse, die nicht öffentlich gefasst wurden: Die Sirene auf dem Dach des Rathauses wird generalüberholt. Der Auftrag ging an die Firma Hörmann Warnsysteme GmbH in Kirchseon. Die Putz- und Malerarbeiten an der Außenfassade des Rathauses wurden an die Firma Fischer in Unterwaldbehrungen vergeben, die Estricharbeiten übernimmt die Firma Ortloff in Hohenroth.

Unter "Sonstiges" stellte die Bürgermeisterin Cornelia Dahinten ihren Entwurf eines Plakats gegen Gehwegparker vor. Es soll zur Sensibilisierung für dieses Problem bei der Bevölkerung beitragen. Es wurden seitens der Gemeinderäte einige Anregungen und Beschwerden weitergegeben, unter anderem den Glascontainer betreffend, dort fühlen sich die Anwohner belästigt, weil auch nachts eingeworfen wird. Ins Gespräch kamen Videoüberwachung oder Umzäunung mit Zeitschloss.

Zum Thema Windenergie stellte die Bürgermeisterin fest, dass sie sich an zurückliegende Gemeinderatsbeschlüsse gehalten habe und sich ihre Äußerungen dazu sich darauf bezogen haben. Die Kehrpflicht der Gemeinde wurde angesprochen, ebenso die Bäume am Friedhof in Saal, die Trockenschäden haben. Gesucht wird ein neuer Standplatz für den Grüngutlagerplatz.  

 

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Waltershausen
  • Regina Vossenkaul
  • Bürgermeister und Oberbürgermeister
  • Cornelia Dahinten
  • Hochwasser und Überschwemmung
  • Hochwasserschutz
  • Ingenieurbüros
  • Naturschutzbehörden
  • Saale
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Video-Überwachung
  • Wasser
  • Wasserwirtschaftsämter
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!