Hohenroth

Dieses Jahr kein Weihnachtsmarkt in Hohenroth

Der Fußweg bleibt. Eigentlich sollten die neuen Grundstücke vom Baugebiet Burgblick in Hohenroth direkt an die Grundstücke vom Baugebiet Veitsberg anschließen. Doch die Bitten der Anlieger, diesen zu erhalten, wurden erhört.
Foto: Brigitte Chellouche | Der Fußweg bleibt. Eigentlich sollten die neuen Grundstücke vom Baugebiet Burgblick in Hohenroth direkt an die Grundstücke vom Baugebiet Veitsberg anschließen.

"Aufgrund der aktuellen Corona-Zahlen im Landkreis und der steigenden Entwicklung sagen wir den Weihnachtsmarkt an der Kirche komplett ab. Seid ihr damit einverstanden?" Mit dieser Frage begann Bürgermeister Georg Straub die jüngste Gemeinderatssitzung. Das Gremium stimmte geschlossen zu, diskutierte jedoch über Alternativen, wie eine Krippenausstellung um den See herum, mit viel Abstand und in Pavillons. Doch hierzu teilte Gemeinderat Karl-Heinz Straub mit, dass die Krippenbauer nicht so sehr daran interessiert seien. Der Aufwand wäre zu groß, so die Aussage. Karl-Heinz Straub organisierte in jedem Jahr die Krippenausstellung, die meist im Obergeschoss des Bürgerhauses von Hohenroth stattfand. Dieses Jahr gehe das wegen Corona nicht, sagte er. Doch eine positive Mitteilung schob der Bürgermeister hinterher. Natürlich würden in allen vier Ortsteilen Christbäume aufgestellt werden.

Neues vom Baugebiet Burgblick gab es auch zu vermelden, so der Bürgermeister. Die direkten Anlieger fragten bei der Gemeinde nach, ob der jetzt bestehende Fußweg von der Raiffeisenstraße in nördlicher und südlicher Richtung am Baugebiet Burgblick vorbeiführend, beibehalten werden könnte. Nur als Fußweg, nicht für Fahrzeuge zum Befahren. Mit knapper Mehrheit entschied sich der Gemeinderat dafür, legte jedoch fest, dass der Weg maximal zwei Meter breit sein darf und mit einem Stickel versehen wird.

Weiterhin großes Interesse an Bauland

Weiterhin teilte Straub mit, dass eine Abfrage bei potentiellen Häuslebauern im neuen Baugebiet bleibendes großes Interesse ergab, auch bei höheren Quadratmeterpreisen (über 100 Euro) für Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser. Die hohe Zahl der Rückmeldungen zeige den Bedarf, sie sei höher als die Zahl der Grundstücke. Ferner zeigte der Bürgermeister dem Gremium Abbildungen von Häusern mit Staffelgeschossen, die dort gebaut werden.

Zum Baugebiet Alte Gärtnerei in Windshausen wusste Straub, dass der Bebauungsplan nun ausgelegt sei. Es habe eine Verzögerung durch den privaten Investor gegeben.

"Wir sind sehr dankbar und freuen uns für unsere kleinen Schüler", mit diesen Worten dankte Bürgermeister Georg Straub dem Hohenröther Bürger Eugen Münch, der zehn Luftreinigungsgeräte für die Edmund-Grom-Grundschule gekauft hat. Auch der Gemeinderat zollte Beifall für das vorgezogene Weihnachtsgeschenk.

Ein Pump-Track für die Jugend?

In Erwägung zieht der Gemeinderat zudem die Anschaffung eines Pump-Tracks für die Jugend. Ein Pump-Track ist eine speziell geschaffene Mountainbike-Strecke. Ziel dabei ist, ohne zu treten, nur durch Hochdrücken (engl. pumping) des Körpers am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Dieser könnte auf einer Fläche am Brendweg installiert werden.

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