Bad Königshofen

Doro Bär: "Wir unterstützen die Reisebranche mit voller Kraft"

Staatsministerin Dorothee Bär.
Staatsministerin Dorothee Bär. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Spontan reagierte Staatsministerin Dorothee Bär auf eine Anfrage zum Thema „Hilfe für Reisebüros“ und den Bericht dieser Zeitung über den Reiseladen in Bad Königshofen. In einer Stellungnahme geht sie auf die Problematik ein. "Durch das Corona-Virus ist der weltweite Tourismus beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Die Reisebranche ist damit eine der wirtschaftlich am stärksten betroffenen Branchen. Als Bundesregierung wissen wir um die dramatische Lage für die Reisebüros, Busunternehmen und mit ihnen die vielen Beschäftigten. Das haben  auch die vielen Gespräche in meinem Wahlkreis gezeigt", so Bär und erklärt weiter: "Wir unterstützen die Reisebranche mit voller Kraft und arbeiten zeitgleich mit Hochdruck an weiteren passgenauen Lösungen."

Gutscheinlösung

Weiter verweist die Staatsministerin darauf, dass im Bundeskabinett jetzt in diesem Sinne die freiwillige Gutscheinlösung für Pauschalreisen, die vor dem 8. März gebucht wurden, auf den Weg gebracht worden sei. Der Gutschein könne staatlich gegen eine Insolvenz des Anbieters abgesichert werden. "Das ist aus unserer Sicht ein wichtiger Beitrag zur Lösung und wahrt gleichermaßen die Interessen der Reisenden und Reiseveranstalter." Allerdings stellt Bär auch fest: "Ein freiwilliger Gutschein allein wird die Liquiditätsprobleme der Branche aber nicht lösen können. Das ist uns bewusst." Im Kabinett habe man sich deshalb aktuell zusätzlich darauf verständigt, bis Juni weitere strukturelle Hilfen zu ermöglichen.

Eine Möglichkeit scheint hier das ankündigte Sofortprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums für längerfristig betroffene Unternehmen. Zudem werde derzeit daran gearbeitet, die Reisewarnungen gegenüber einigen Ländern aufzuheben. Auch die EU-Kommission habe hierzu Vorschläge vorgelegt. "Dies wird einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Situation zu entspannen und, dass die Reisebranche wieder Fahrt aufnehmen kann", so Bär.

Staatliche Hilfen

Zur Sicherung der Liquidität und Linderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie könnten Unternehmen, Selbstständige und Angehörige der freien Berufe staatliche Hilfen von Bund und Ländern in Anspruch nehmen.

"Die Bundes- und Landesregierungen sowie der Deutsche Bundestag werden in ihren Anstrengungen nicht nachlassen, um dieser so substanziell getroffenen Branche bestmöglich zu helfen ", betont Bär abschließend. 

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