Bad Königshofen

Dreikönig ganz im Zeichen der Sternsingeraktion

Die Sternsinger von Bad Königshofen bei der Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche mit Pfarrer Karl Feser. Sie übernahmen den Altardienst beim Gottesdienst.
Foto: Hanns Friedrich | Die Sternsinger von Bad Königshofen bei der Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche mit Pfarrer Karl Feser. Sie übernahmen den Altardienst beim Gottesdienst.

Wenn in den vergangenen Jahren an die 40 Sternsinger als Dreikönige in die Stadtpfarrkirche Bad Königshofen einzogen, war dies ein ganz besonderes Bild. Vor allem die Gruppe mit Pfarrer Karl Feser als Balthasar, dem evangelischen Pfarrer Lutz Mertten als Melchior, Pfarrvikar Paul Mutume als Kaspar und Sternträgerin Pfarrerin Tina Mertten zog die Blicke auf sich. Trotz Corona ließen es sich die Mädchen und Jungs in den katholischen Kirchengemeinden in diesem Jahr nicht nehmen und übernahmen bei den Gottesdiensten, so auch in Bad Königshofen, den Dienst am Altar, natürlich in den Gewändern der Dreikönige.

C-M-B-Aufkleber gesegnet

Pfarrer Karl Feser zog bereits bei der Vorabendmesse mit den Dreikönigen und dem Sternträger in die Stadtpfarrkirche ein, natürlich mit Maske und entsprechendem Abstand. Am Ende der Meßfeier sagten Kaspar, Melchior und Balthasar ebenso ihren Spruch auf, wie auch der Sternträger, der um eine Spende für die diesjährige Sternsingeraktion bat. Pfarrer Karl Feser segnete im Anschluss die vorbereitete Tütchen mit einem Gebet, einem Räucherkegel und dem Aufkleber für die Haustüre mit 20 C+M+B 21 – Gott segne dieses Haus.

Der Geistliche hatte in seiner Ansprache auf die Sternsingeraktion verwiesen, die in diesem Jahr ganz auf die Not und Armut in der Ukraine ausgerichtet ist. Dort reiche das Geld oft nicht zum Lebensunterhalt, so dass die Eltern oftmals in anderen Ländern ein Zubrot verdienen müssten. Dann seien die Kinder in der Obhut der Großeltern oder alleine. Die Sternsingeraktion solle diesen Kindern zeigen, dass viele Menschen in der Welt an sie denken und sie nicht alleine sind. Außerdem komme das gespendete Geld denjenigen Familien zugute, die dies dringend benötigen. Er bat deshalb um eine Spende der Gläubigen. Sein Dank galt der Oberministrantin und ihrer Familie, die die Tütchen gepackt hatte.

Auch beim Familiengottesdienst gefragt

Sternträger und Könige waren am Dreikönigstag noch einmal beim  Familiengottesdienst in der Stadtpfarrkirche gefragt, den Gemeindereferent Sebastian Krines hielt. Er verwies eingangs darauf, dass man trotz Corona viele neue Wege gefunden habe. Der Stern, dem die heiligen Dreikönige gefolgt sind, habe auch heute noch Bedeutung. In seiner etwas anderen Ansprache gab Sebastian Krines eine „Anleitung“, wie man sie von gekauften Möbeln zum Aufbau kennt. So nannte er unter anderem den Räucherkegel, der besondere weihnachtliche Stimmung erzeuge. Der Räucherkegel solle aber auch daran erinnern, dass jeder Mensch wertvoll für Gott ist. Der aufsteigende Rauch zeige die Verbindung zu Gott, dem man auch seine Sorgen anvertrauen könne.

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