Fladungen

Fladungen: Blasmusik lässt Corona-Sorgen vergessen

Mit viel Musik sorgte die große Kapelle für strahlende Gesichter und viel Freude.
Mit viel Musik sorgte die große Kapelle für strahlende Gesichter und viel Freude. Foto: Steffen Sauer

Eigentlich hätte am Wochenende das große Marktfest in Fladungen steigen sollen: Bummeln, schlemmen, genießen. Auch das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite: Sonnenschein und spätsommerliche Temperaturen. Doch Pustekuchen: Der Coronavirus machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Aber die Fladunger wären nicht die Fladunger, wenn sie nicht doch einen Weg gefunden hätten, um für strahlende Gesichter und ein bisschen Freude in dieser schwierigen Zeit zu sorgen.

Unter dem Motto "Endlich wieder Blasmusik – mit Abstand genießen" lud der Musikverein Fladungen zu einem musikalischen Stelldichein auf dem Marktplatz ein. Erstmals seit Monaten gab es wieder eine öffentliche Veranstaltung in Bayerns nördlichster Stadt und das lockte natürlich zahlreiche Bürger aller Altersklassen an.

Musiker zogen Gäste in ihren Bann

Schon zum Auftakt des Abends zogen die Musiker unter der Leitung von Martin Klüber die Gäste in ihren Bann. Dabei sprang nicht nur der Funke auf das Publikum über, sondern ein ganzes Feuerwerk. Gleich ob bei den vielen Polkas, wie dem "Böhmischen Traum", oder bei modernen Arrangements wie dem achtziger Pop-Hit "Don't Stop Believin" von der Gruppe "Journey". Vielen Zuhörern ging einfach das Herz auf.

Auch der musikalische Nachwuchs, das Fladunger Vororchester, kam zum Zuge und zeigte sein Können. Für vier Kinder war es sogar eine Premiere, sie spielten zum ersten Mal mit. Doch von Aufregung keine Spur – wie die Profis präsentierten sie ein Stück, darunter Welthits von "Abba" und "Queen", nach dem anderen und ernteten viel Beifall.

Auch der musikalische Nachwuchs, das Fladunger Vororchester, zeigte sein Können.
Auch der musikalische Nachwuchs, das Fladunger Vororchester, zeigte sein Können. Foto: Steffen Sauer

Die große Musikkapelle begeisterte ebenfalls mit bekannten Stücken, wie Peter Maffays "Nessaja", dem Kinderlieder-Potpourri "Hurra, Hurra", dem Pop-Medley "Italo Pop Classics" oder der beliebten Polka "Auf der Vogelwiese". Rund eineinhalb Stunden lang genossen die Gäste die Bandbreite klassischer und moderner Blasmusik und belohnten die Musiker mit viel Applaus.

Trotz der sommerlichen Temperaturen musste niemand hungern oder Durst leiden. Getränke und Bratwürste wurden natürlich auch angeboten. Die Musik gab es kostenlos, der Eintritt war frei.

Mit dem Marsch "Abel Tasman“ ging schließlich ein Abend zu Ende, der wohl noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird. Und wer weiß, vielleicht sieht man sich zum Cäcilienkonzert im November bereits wieder. Bis dahin: "Bleibt gesund!", verabschiedete sich Vorstand Jürgen Erb.

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