Bad Neustadt

Friedhofsbesuch an Allerheiligen in Bad Neustadt

Allerheiligen steht vor der Tür und damit die Erinnerung an die Verstorbenen.
Foto: Gerhard Fischer | Allerheiligen steht vor der Tür und damit die Erinnerung an die Verstorbenen.

An Allerheiligen und Allerseelen wird an mit Blumen und Kerzen geschmückten Gräbern der Verstorbenen gedacht. Wegen der Corona-Pandemie wird - wie so vieles in diesem Jahr – auch das Totengedenken etwas anders sein. Dazu hat laut Andreas Krefft das Dekanat für Allerheiligen für die Friedhöfe im Dekanat Bad Neustadt auf Basis der aktuell gültigen Fassung der Bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung folgendes festgelegt:

Es ist grundsätzlich zwischen Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Wo dies nicht möglich ist, muss eine Maske getragen werden. Maskenpflicht herrscht auch auf dem Weg zum und vom Grab.

Betretungsverbot für  Covid-Kranke

Personen die in den letzten 14 Tagen wissentlich Kontakt zu einem bestätigten an Covid-19 Erkrankten hatten, oder Symptome aufweisen, die auf eine Covid 19 hindeuten, dürfen den Friedhof nicht betreten und sollen ärztlichen Rat suchen.

Bei kleineren Friedhöfen kann eine Höchstteilnehmerzahl von der örtlichen Kirchenverwaltung festgelegt werden. Deshalb kann es sein, dass in einigen Gemeinden eine generelle Maskenpflicht geben wird.

Das Dekanat bittet die Gläubigen, möglichst nicht gleichzeitig als komplette Verwandtschaft, sondern eher nacheinander das Grab eines Verstorbenen zu besuchen. Gerade bei Urnennischen, wo der Platz sowieso sehr  beschränkt ist, wäre dies sonst äußerst gefährlich. Es bittet die Teilnehmer auch, geordnet und mit Abstand den Friedhof zu verlassen. 

Besuche vielleicht verschieben

Krefft regt weiter an, Angehörige, die von auswärts kommen, vielleicht dazu zu bewegen, den Besuch des Friedhofs auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben und zu überlegen, ob man auf ein Treffen nach der Andacht lieber verzichten sollte.

Darüber hinaus ist das Dekanat auch an die Corona- Ampel-Strategie gebunden. Grün: Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 35 findet das Totengedenken unter Einhaltung der allgemeinen Corona-Regeln statt. Gelb: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 besteht die Maskenpflicht während der ganzen Gräbersegnung. Rot: Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 50 findet eine Gräbersegnung zwar statt, aber nicht öffentlich, das heißt ohne die Teilnahme von Gläubigen und ohne eine bestimmte Zeitfestlegung. Diese Maßnahmen gelten auch für die abendlichen Rosenkränze.  

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