Bischofsheim

Gelungener Start in den Böschemer Altweiberfasching

Beste Stimmung herrschte wieder beim Altweiberfasching in Bischofsheim.
Foto: Barbara Enders | Beste Stimmung herrschte wieder beim Altweiberfasching in Bischofsheim.

Unbeständigkeit und Wechsel prägen den Alltag, täglich werfen sich einem neue Hindernisse vor die Füße und wollen überwunden werden. Wie schön ist es da doch, wenn man sich auf eines verlassen kann: Den Böschemer Altweiberfasching! Er kommt jedes Jahr mit einer Beständigkeit, die ihresgleichen sucht. Und schüe woars widder!

Punkt acht – beziehungsweise ein paar Minuten später, weil sich die Herrschaften der Maumerkapelle beim Warmup in der Degetsmühle noch über die Probleme von Mann und Frau unter dem Weihnachtsbaum austauschen mussten - startete der traditionelle Nachtumzug der Böschemer Fosenöchter auf die gemütliche Runde durch die Innenstadt. Schnatternde Enten watschelten mit gelben Füßen hinterher. Nach dem ersten technischen Halt beim Rossi in der Schwedenstraße besuchten die Musikanten die neue Wirtin Uli in der Rhönblume, spielten im Bistro Max ein Ständchen, schunkelten auf dem Marktplatz mit Alev und Jattin, stellten sich zum Erinnerungsbild beim Griechen und kosteten den gerade fertig gewordenen Holunderlikör beim Werts Karl.

Rhodos und China

Nach dem Besuch bei Erika in „der Tucher“ kehrten sie beim zweiten neuen Bischofsheimer Wirt Evangelos Athanasiou im „Rhodos“ ein, der das fröhliche Volk freundlich begrüßte. Dort machte Musikant Klaus das älteste Mitglied des Maumervereines ausfindig. Wolfgang Schneider saß mit seiner Familie gerade beim Abendessen, als ihn Tina und Klaus begrüßten.

Der dicke Buddha wies den Weg in die Gaststube des Chinarestaurants, von da aus ging es schräg über die Straße, wo Thea und Dogan schon im Kreuzberggrill warteten. Von hier aus war es nicht mehr weit zum Ziel des Fosenochtsumzuges in der Rhönlust. Dort empfing die Maumermusikanten ein ganzer Saal voller Narren samt der Jungs von Rhönrabatz. Die Musikanten performten ihren „Häuptling der Indianer“, angefeuert von den klatschenden Maskierten.

Musikmachen macht Durst.
Foto: Barbara Enders | Musikmachen macht Durst.

Der eingebürgerte Frankenheimer stieß mit dem Böschemer Erpel auf die Fosenocht an und schwang dann mit seiner Harlekina das Tanzbein. Der Aufforderung von Christof „Jetzt müssen wir noch schnell zur Bank“ folgten seine Freunde sofort, schließlich gehört das für sie zum festen Ritual ihres Altweiberfaschings. Nein, nicht die Bank, sondern der Platz für das Gruppenselfie war das Ziel. „Hier gibt es tolle Selfiehalterungen, und schön warm isses auch“, grinsten sie.

„So, und jetzt nehme mer uns noch en gelbe Zettel mit“, sprach ´s und griff in die Box mit den Überweisungsvordrucken, „den kriegt morgen mein Scheff“!

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