Oberelsbach

Gemeinde fördert Sanierung der Ginolfser Kirchenmauer

Die Kirchenmauer in Ginolfs muss saniert werden.
Die Kirchenmauer in Ginolfs muss saniert werden. Foto: Marion Eckert

Debatte um Höhe der Förderung im Gemeinderat wegen geringer Zuschüsse der Diözese.

Die Kirchenmauer der Katholischen Filialkirche  St. Otilia in Ginolfs muss saniert werden. Die Mauer stehe unter Denkmalschutz, gehöre zum Ortsbild und Ensemble. Wie Bürgermeisterin Birgit Erb in der jüngsten Sitzung des Oberelsbacher Gemeinderats informierte fördert die die Diözese Würzburg das Vorhaben aufgrund der Haushaltssperre nur mit 3000 Euro, der Bezirk Unterfranken wurde angefragt, es werden 2.520 Euro erwartet und vom Landkreis wird mit 730 Euro gerechnet.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden mit 14 700 Euro beziffert. Der Vorschlag der Bürgermeisterin einen Zuschuss in Höhe von 4000 Euro zu gewähren stieß bei Katrin Hofmann auf Widerspruch. "Die Kirche hat genug Geld", befand sie. "Ich habe kein gutes Gefühl, mehr zu geben als die Diözese." Auf diese Weise müsse die Gemeinde ausgleichen was die Diözese aufgrund ihrer Haushaltssperre einspare.

Entwässerungssatzung angepasst

Erb machte aufmerksam, dass auch die Gemeinde Anteil am Kirchhof habe, befinde sich dort doch das Kriegerdenkmal. Sven Breunig (Ginolfs) erinnerte an den hohen Anteil von ehrenamtlichem Engagement in seinem Heimatort, sei es bei der Sanierung des Giebels der Alten Schule oder der neuen Dacheindeckung am Backhaus. Letztlich wurde den 4000 Euro zugestimmt, sie werden allerdings reduziert, wenn weiter Finanzmittel generiert werden können.

Angepasst an die neue Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags wurde die Entwässerungssatzung. Bei Fragen zu den Änderungen können die Gemeinderäte und interessierte Bürger in der Verwaltung bei Hubert Nennstil weiter Informationen bekommen.

Geld für die Bergwacht

Mit 1800 Euro bezuschusst Oberelsbach die Arbeit der  örtlichen Bergwacht Bereitschaft.  Die Bürgermeistern zitierte aus dem Jahresbericht und dem Aufgabenspektrum. Besonders augenfällig sei, dass die Bergwacht für die Ausbildung des Nachwuchses selbst finanziell zuständig sei, im Gegensatz zum Roten Kreuz und der Feuerwehr. Hierfür sei eine Bezuschussung sinnvoll und gut angelegt. Zugestimmt wurde einem Wohnhausanbau in Sondernau, allerdings mit der Auflage, dass geplante Flachdach zu begrünen.

Aus nichtöffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass die Firma Hüfner-Spielgeräte mit der Anschaffung einer Spielanlage sowie eines Kinderpartyhauses für den Außenbereich des Kindergartens Oberelsbach für 9401 Euro beauftragt wurde. Das Brandschutzgutachten für das Rathaus wurde an das Büro IFB Ingenieure, Bad Teinach-Zavelstein für 5933 Euro vergeben. Die Beförderungsverträge für die Valentin-Rathgeber-Grundschule, den Kindergarten Oberelsbach und den Hort wurden mit dem OVB Bischofsheim abgeschlossen.

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