Großbardorf

Helmfried Heininger feierte 85. Geburtstag

85 Jahre wurde Ruhestandspfarrer Helmfried Heininger, der heuer seit 20 Jahren  Ehrenbürger von Großbardorf ist. Unser Bild zeigt ihn vor der Urkunde an seinem Ruhestandssitz in Schmerlenbach vor einigen Jahren.  Abgebildet ist darauf  das Großbardorfer Pfarrzentrum, um das er sich große Verdienste erworben hat.
Foto: Josef Kleinhenz | 85 Jahre wurde Ruhestandspfarrer Helmfried Heininger, der heuer seit 20 Jahren Ehrenbürger von Großbardorf ist. Unser Bild zeigt ihn vor der Urkunde an seinem Ruhestandssitz in Schmerlenbach vor einigen Jahren.

Ein großartiger Wegbereiter, Ratgeber und Helfer für die Pfarrgemeinde Großbardorf war Pfarrer Helmfried Heininger. Der Ehrenbürger feierte vor kurzem  in Schmerlenbach (Lkr. Aschaffenburg) an seinem Ruhestandssitz  85. Geburtstag. Zu den  Gratulanten gehörten Weggefährten, Freunde und Bekannte  der Großbardorfer Pfarrgemeinde, die er einst über  zehn Jahre in der Seelsorge betreute.

Persönliche Worte aus Großbardorf

Bürgermeister Josef Demar übermittelte ein Glückwunschschreiben mit persönlichen Worten. Darin brachte der Gemeindechef, der einst als Ministrant Heininger diente,  seine Hoffnung auf noch  viele weitere Lebensjahre zum Ausdruck. 20 Jahre sind es heuer auch, dass  Helmfried Heininger die Ehrenbürgerwürde der Gemeinde Großbardorf verliehen wurde. Im Jahr 2000 erhielt er sie anlässlich seines 65. Geburtstags – im Nachhinein als Überraschung. Dazu war damals eine Delegation aus Großbardorf  nach Weilbach (Lkrs. Miltenberg) gereist mit Bürgermeister Josef Demar, um bei musikalischen Klängen  des  Blasorchesters  und unter dem Beifall der Gäste diese seltene Auszeichnung zu überreichen. Heiningers Bemühen um eine lebendige  Pfarrgemeinde und sein überaus engagierter Einsatz beim Bau eines Pfarrzentrums sollten als bleibende Verdienste gewürdigt werden.

Sich dem neuen Geist der Kirche zu öffnen und die Bindung an die Kirche durch die Mitarbeit von Laien zu fördern, war ihm ein  Anliegen. So entstand eine lebendige Pfarrgemeinde, die sich bis hinein in die mitzubetreuende  Nachbarpfarrei Kleinbardorf erschloss. Großeibstadt und Kleineibstadt wurden später seinem Zuständigkeitsbereich angehängt.

Pate bei dem Musikverein

Gerne habe sich Pfarrer Heininger  in die Gesellschaft eingereiht, sogar im Großbardorfer Fasching mit viel Humor mitgemischt  und  auch in der Jugendarbeit Akzente gesetzt.  Mit Schulamtsdirektor Franz Krapf  stand der Geistliche außerdem  Pate, als der Musikverein Großbardorf gegründet wurde. Überhaupt konnten alle Vereine mit der Unterstützung und Förderung des beliebten Seelsorgers rechnen.  

Auch als Ruheständler sind durch die Distanz seine Verbindungen mit Großbardorf und dem Grabfeld nicht abgerissen. So ist er regelmäßig zu Gast, wenn einstige Weggefährten zu Grabe getragen werden müssen - so wie unlängst, als Kirchenpfleger Lothar Radina in Großeibstadt und Arthur Kilian in Großbardorf  zur letzten Ruhe gebettet wurden. Gerade Arthur Kilian, einst lange Jahre Bürgermeister und  Pfarrgemeinderatsvorsitzender von Großbardorf, verband ein enges Band mit Pfarrer Helmfried Heininger. Denn er  war Geschäftsführer des Diözesanbüros Bad Kissingen.    

Auch für freudige Ereignisse ins Grabfeld  

Einen Abstecher machte Heininger jüngst auch nach Maibach in den Landkreis Schweinfurt. Dort erwies er Pfarrer Dr. Erich Weingart die letzte Ehre, der 32 Jahre als Religionslehrer an der kaufmännischen Berufsschule Schweinfurt tätig war. Auch zu den freudigen Ereignissen freilich kommt Heininger  ins Grabfeld, um mit seinen ehemaligen Schäfchen im Gespräch zu bleiben. Von Großbardorf wechselte Heininger 1978 nach Maibach, Holzhausen, Pfändhausen und Hambach. Zugleich wurde er dort Landvolksseelsorger im Landkreis Schweinfurt. In Rhön-Grabfeld hatte er  das Amt des Dekanatsjugendseelsorgers inne.

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