Breitensee

Herbstadt: Neue Heizung mit Gastherme für den Kinderhort

Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderates Herbstadt verabschiedete Bürgermeister Georg Rath ausscheidende Mitglieder. Unser Bild zeigt von links: Reinhold Wirsing, Heike Reichert, Bürgermeister Georg Rath, Winfried Scheider und Klaus Sturzda. Sie erhielten als Abschiedsgeschenk ein Bild ihrer Gemeinde, gemalt von Alexandra Laske.
Im Rahmen der Sitzung des Gemeinderates Herbstadt verabschiedete Bürgermeister Georg Rath ausscheidende Mitglieder. Unser Bild zeigt von links: Reinhold Wirsing, Heike Reichert, Bürgermeister Georg Rath, Winfried Scheider und Klaus Sturzda. Sie erhielten als Abschiedsgeschenk ein Bild ihrer Gemeinde, gemalt von Alexandra Laske. Foto: Hanns Friedrich

Die Gastherme, die in einen Kachelofen im Gastraum des ehemaligen Gasthauses "Schwarzer Adler" in Herbstadt eingebaut ist,  ist mittlerweile 40 Jahre alt. Darauf verwies Bürgermeister Georg Rath bei der Sitzung im Gemeindehaus Breitensee. In dem Gasthaus ist mittlerweile ein Kinderhort untergebracht, und es gibt auf den einzelnen Etagen eigene Heizungsanlagen. Die Heizung im Erdgeschoss, dem ehemaligen Gastraum, wurde 1979 bei der Sanierung des "Schwarzen Adlers" installiert. Es komme immer wieder vor, dass bei starkem Wind die Heizung ausgeht, die er dann wieder einschalten müsse.

Rath hatte deshalb ein Angebot über 20 406 Euro für eine neue Gasheizung für das gesamte Haus eingeholt. Damit können von den bisher drei Kaminen zwei stillgelegt werden. Große Umbaumaßnahmen braucht es laut Rath nicht, da nur im ehemaligen Gastraum neue Heizkörper angebracht werden müssen. Dem stimmte das Gremium zu. Rath berichtete, dass in Corona-Zeiten eine Notbetreuung im Kinderhort eingerichtet ist, in dem bis zu vier Kinder betreut wurden. Man könne aber durchaus mehr aufnehmen. Das Interesse in der Bevölkerung sei vorhanden.

Die für diesen Sommer geplanten Feste müssen wohl alle ausfallen

Angesprochen hat Rath auch die vorhergesagte Trockenheit. Die mache sich bereits bemerkbar. So in Breitensee an der Birkenallee am Gemeindehaus, aber auch im Wald. "Dort verdurstet die Fichte und was die Trockenheit nicht schafft, das übernimmt der Borkenkäfer", sagte Rath. Auf die Frage, ob es nicht Baumarten gäbe, die mit der Trockenheit besser zurechtkommen, erklärte er, dass er diese Frage bei den Verantwortlichen bereits gestellt habe, man wisse aber keine Antwort.

Hinsichtlich der Gewerbesteuer befürchtet Rath kaum Einbußen, weil die Gemeinde ja nur wenig Gewerbetreibende habe, entgegnete das Ortsoberhaupt auf eine Nachfrage aus dem Gremium. Die für heuer geplanten Feste werden wohl  alle nicht stattfinden können. Unklar sei auch, wie es mit dem Plantanz in Herbstadt wird, der alle zehn Jahre stattfindet und im Oktober ansteht. Eine Bank im Friedhof wünschen sich die Herbstädter Bürger. Man werde im Bauhof einmal nachschauen und notfalls eine "zusammenzimmern."

Bilder der Ortsteile als Abschiedsgeschenk für die ausscheidenden Gemeinderäte

Schnell "über die Bühne" ging die Bauleitplanung für den "Solarpark Deponie Herbstadt". Hier lagen einige Stellungnahmen Träger öffentlicher Belange vor. Kreisbrandrat Stefan Schmöger verwies auf die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und den Schlüssel zur Anlage. Das sei kein Problem, der Schlüssel liege bei der Feuerwehr, so Rath. Der Regionale Planungsverband brachte die Überlegung ins Spiel, ob nicht ähnliche Anlagen, die für Trappstadt und Sulzdorf geplant sind, in Herbstadt zusammen geführt werden könnten. Der Grund: Die geplanten Anlagen in Sulzdorf und Trappstadt seien einsehbar, im Gegensatz zu Herbstadt. Gleichlautend war die Anregung der Höheren Landesplanungsbehörde der Regierung von Unterfranken. 

Ein besonderes Geschenk hatte Bürgermeister Georg Rath für die vier ausscheidenden Mitglieder des Gemeinderates. Sie erhielten als Erinnerung je ein Bild ihres Ortsteils, das die Künstlerin Alexandra Laske aus Herbstadt gemalt hatte. Der Bürgermeister dankte den Ratsmitgliedern für ihr Engagement und sagte, dass die Arbeit für die Gemeinde und die Ortsteile sicher auch Spaß gemacht habe. Natürlich habe man manchmal Kritik einstecken müssen, bekam aber von der Bevölkerung auch durchaus mal ein Lob. Schließlich stand man ja auch in der Verantwortung für die gesamte Gemeinde Herbstadt. Ein Dank ging an Reinhold Wirsing aus Ottelmannshausen, der dem Gremium zwölf Jahre angehörte. Sechs Jahre waren es bei Heike Reichert und Klaus Sturzda (beide aus Herbstadt) und vier Jahre bei Winfried Schneider aus Breitensee.

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