Wollbach

Hilfe nach Tschernobyl: Gutes tun in einem Klima der Angst

Zur Armut kommt jetzt auch noch die Angst: Stefan Zehfuß vom Wollbacher Hilfsverein Kinder aus Shitkowitschi hat einen Konvoi nach Belarus begleitet und verstörende Dinge erlebt.
Mit Spendengeldern aus Rhön-Grabfeld wurde der Inkubator erworben. Unser Bild zeigt die Ärztin Natalia Popokovic bei der Übergabe.
Foto: Stefan Zehfuß | Mit Spendengeldern aus Rhön-Grabfeld wurde der Inkubator erworben. Unser Bild zeigt die Ärztin Natalia Popokovic bei der Übergabe.

70 Mal ist Stefan Zehfuß mittlerweile nach Weißrussland gereist, um die Verteilung der Pakete des Hilfsvereins Kinder aus Shitkowitschi zu organisieren. So verstörend wie dieses Mal sei die Reise noch nie gewesen, berichtet er in einem Gespräch mit dieser Redaktion.Das begann schon am polnisch-weißrussischen Grenzübergang in Brest. "Abgesehen von unserem Auto war weit und breit kein Fahrzeug zu sehen. Weder bei der Ein-, noch bei der Ausreise.  Erst nach langer Befragung und telefonischer Rückfrage bei verschiedenen Stellen, weiß Gott, wo überall, durften wir endlich weiter.

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