Hohenroth

Hohenroth: Keine Funde im Burgblick

Keine archäologischen Funde gab es im geplanten Baugebiet Burgblick in Hohenroth. Die interessierten Häuslebauer müssen in dieser Hinsicht nicht mit Einschränkungen rechnen. Der Baubeginn ist frühestens Herbst 2021 möglich.
Keine archäologischen Funde gab es im geplanten Baugebiet Burgblick in Hohenroth. Die interessierten Häuslebauer müssen in dieser Hinsicht nicht mit Einschränkungen rechnen. Der Baubeginn ist frühestens Herbst 2021 möglich. Foto: Brigitte Chellouche

Zur letzten Sitzung des Hohenröther Gemeinderates lud Bürgermeister Georg Straub in das Bürgerhaus ein. Masken und Desinfektionsmittel standen zur Verfügung, der Abstand zwischen den Mitgliedern wurde gewahrt. Sechs Gemeinderäte galt es zu verabschieden. Wobei sich Straub kurz hielt, "denn die große Abschiedsfeier mit Laudatio werden wir nach Corona abhalten", erklärte er. Es war ihm aber wichtig, den Ausscheidenden einige Worte und ein kleines Präsent mit auf den Weg zu geben.

Er dankte besonders Gerhard Müller, der jedoch nicht anwesend sein konnte, für seine 48-jährige Tätigkeit im Gemeinderat von Hohenroth. Davon 21 Jahre als stellvertretender Bürgermeister. Er denke, dass Müller der Gemeinderat mit der längsten Tätigkeit in ganz Rhön-Grabfeld sei, sagte Straub. 24 Jahre stand Agnes Blüml dem Gremium zur Verfügung, genauso lang war Klaus Sitzmann Gemeinderat. Johanna Saal-Unsleber kann auf 18 Jahre im Gremium zurückblicken. Nach zwölf Jahren sagt Matthias Scheuplein adieu und Anna Steinmüller scheidet nach zehn Jahren aus.

Keine Einschränkungen aus archäologischer Sicht im Baugebiet Burgblick

Schritt für Schritt geht es im Baugebiet Burgblick in Hohenroth voran. Nachdem bei den archäologischen Grabungen keinerlei Funde festgestellt wurden, sei dieses Thema abgehakt, sagte Straub. Die Grabungen fanden auf der Fläche bei der Irena-Sendler-Schule statt. Der Oberboden sei 50 Zentimeter tief abgenommen worden. Wurde aber wieder hergerichtet, so dass jetzt dort die Zwischenfrucht Phacelia angesät werden kann. "Das ist gut für den Boden und sieht schön aus. Die Fläche soll nicht brach liegen", sagte der Bürgermeister. Jedenfalls konnte Straub jetzt bestätigen, dass für die Bauherren keine Einschränkungen aus archäologischer Sicht bestünden.

Was jedoch noch gemacht werden muss, ist die Aktualisierung des Verkehrsgutachtens für die Kreisstraße. Das Ergebnis wird im Juni erwartet und könnte Einfluss auf den Abstand der Bebauung zur Kreisstraße haben. Der Bebauungsplan könnte dann zur Genehmigung vorliegen. Die Nachfrage nach Grundstücken sei weiterhin sehr hoch, betonte der Bürgermeister. Aber vor Herbst 2021 sei nicht mit einem Baubeginn für potentielle Häuslebauer zu rechnen.

Notfallbetreuung in den Kindergärten funktioniert bisher gut

Zum aktuellen Stand von Corona in Bezug auf Kindertagesstätten und Schulen teilte der Bürgermeister mit, dass in den Kindergärten die Notfallbetreuung gut funktioniere. In der letzten Woche hätten neun Kinder diese in Anspruch genommen. Maximal fünf Kinder befänden sich in einer Gruppe. "Die Betreuung ist jederzeit gewährleistet", sagte er. Christoph Herbert fragte nach der Bezahlung der Essens- und Obstpauschale, die bis jetzt lief. Die Eltern bekommen das Geld zurückerstattet, sagte Straub dazu. Außerdem teilte er mit, dass die Schließtage in den Ferien nicht eingehalten werden. Die Kindertageseinrichtungen werden offen bleiben. Auch in der Schule gehe alles seinen Weg. Seit Montag seien die Abschlussschüler da. Sie werden in der alten Turnhalle beschult.

Die Helferkreise in Hohenroth (Pfarrgemeinde), in Leutershausen und Windshausen (Gruppe Miteinander) sind weiterhin aktiv. Es bestehe bis jetzt keine Nachfrage, erklärte Straub. Ferner werde in den nächsten Tagen Mund- Nasen-Schutz an alle Haushalte verteilt. Es handelt sich um eine Spende von Eugen Münch.

Keine Verzögerungen bei der Generalsanierung der Edmund-Grom-Volksschule

Eine Formalie war die Bekanntgabe des Berichts zur Prüfung der Haushaltssatzung 2020 durch die Rechtsaufsichtsbehörde. Wobei Straub betonte, dass die Prüfung noch vor Corona stattfand. Und alles unter der Prämisse eines normalen Jahres. "Mal abwarten", war sein Statement dazu.

Aus nichtöffentlichen Sitzungen gab das Ortsoberhaupt bekannt, dass eine Nachtragssumme von 8700 Euro für die Rohbauarbeiten bei der Generalsanierung der Edmund-Grom-Volksschule fällig wurde. Dem stimmte der Rat zu. Insgesamt erhöhen sich die Kosten der Generalsanierung der Volksschule um 415 190 Euro. Das sei noch im Rahmen, sagte Straub dazu. Die Arbeiten liefen planmäßig, der linke Flügel sei komplett fertig. Auch der Innenausbau mache Fortschritte. Es komme zu keinerlei Verzögerungen. "Wir werden planmäßig fertig", sagte der Bürgermeister.

Das Urbanusheim in Leutershausen wird derzeit abgerissen. Die Arbeiten wurden an die Firma Walter Straub aus Hohenroth für 40 800 Euro vergeben. Zudem teilte Straub mit, dass am Samstag in allen Ortsteilen ein Maibaum aufgestellt wird, ohne Festveranstaltung. "Wir wollen uns auch in Zeiten von Corona ein Stück weit unsere Tradition als Hoffnung beibehalten," betonte Straub.

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