Hollstadt

Hollstadt: Nach der Beton- nun die Stromtrasse von SuedLink

Mit einer umfangreichen Stellungnahme will Hollstadt auf die Führung der SuedLink-Trasse entlang der A 71 Einfluss nehmen.
Foto: Eckhard Heise | Mit einer umfangreichen Stellungnahme will Hollstadt auf die Führung der SuedLink-Trasse entlang der A 71 Einfluss nehmen.

Es ist ja nun ganz offensichtlich beschlossene Sache, dass die SuedLink-Trasse im hiesigen Bereich entlang der A 71 führen soll. Ganz erheblich betroffen von dieser Entscheidung ist Hollstadt, dessen Gemarkung komplett durchquert wird. Bürgermeister Georg Menninger möchte die Möglichkeit nicht verstreichen lassen, die Bedenken der Gemeinde im Genehmigungsverfahren kund zu tun.   

Bekanntlich soll die Stromtrasse das Gemeindeareal von Norden nach Süden entlang der A 71 kreuzen. Dabei werden jedoch mehrere Bereiche tangiert, die für die Gemeinde für Nachteile sorgen können. Bürgermeister Georg Menninger formulierte die grundsätzliche Forderung, dass die Trasse so nah wie möglich an die Autobahn gelegt wird, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Bei der genauen Festlegung des Korridors seien dazu Prioritäten festzulegen, die er gemeinsam mit den Gemeinderäten definierte.

Umgehung des Wasserschutzgebietes

An erster Stelle steht dabei die Umgehung eines Wasserschutzgebiets, es folgte die Berücksichtigung der Bodenqualität aus landwirtschaftlicher Sicht und die möglichst geringe Beseitigung von Wald. Vor allem soll verhindert werden, dass durch den Wald nach der Autobahn nun noch eine zweite Schneise geschlagen wird.

Hartnäckig rangen die Räte um die beste Trassenführung mit den geringsten Beeinträchtigungen. Nach Ansicht des Gremiums gebe es weniger Nachteile, wenn sich der Korridor für die Leitungen zum Großteil auf der Seite zu Junkershausen hin befindet. Nach der Durchquerung des Saaletals soll erst kurz vor der Auffahrt bei Rödelmaier die Autobahn gekreuzt und die Leitung auf der anderen Seite weitergeführt werden, hieß es letztendlich in der Stellungnahme.

Anschluss an die Gasleitung

Im weiteren Verlauf berichtete Menninger das Gremium von Überlegungen, das neue Feuerwehrgerätehaus und den Bauhof an die Gasleitung anzuschließen. Dazu müssten etwa 50 Meter Rohr verlegt und die Hauptstraße gekreuzt werden. Die Aufstellung eines Gastanks als Alternative hielt Menninger nicht für praktikabel, so dass das Gremium sich für eine Ausschreibung der entsprechenden Arbeiten für eine Gasleitung entschied.      

Grünes Licht gab es schließlich noch für den Umbau eines Wohnhauses in der Valentin-Leicht-Straße sowie den Einbau von zwei Dachgauben in Wargolshausen in der Gänsbergstraße.

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