Bischofsheim

In Bischofsheim wird fleißig gebaut

In der frisch sanierten Braunsmühle wurde das Eckzimmer im Obergeschoss als Eheschließungszimmer gewidmet.
Foto: Marion Eckert | In der frisch sanierten Braunsmühle wurde das Eckzimmer im Obergeschoss als Eheschließungszimmer gewidmet.

Um die Finanzen der Stadt Bischofsheim ist es gut bestellt. Kämmerer Daniel Manger gab den Stadträten einen Überblick zur Jahresrechnung 2019. In diesem Zusammenhang konnte er auch mitteilen, dass für 2020 die Gewerbesteuer bisher mit 100 000 Euro unter dem derzeitigen Ansatz liege. Das sei aber nicht außergewöhnlich, solche und größere Schwankungen gab es in vergangenen Jahren auch schon. Inwieweit sich die Corona-Pandemie auf Unternehmen in Bischofsheim auswirke, müsse abgewartet werden und könne erst in den nächsten Jahren beurteilt werden.

Im Rechnungsergebnis umfasst der Haushalt 16 155 962 Euro, der Ansatz lag bei 22 710 050 Euro. Die Senkung sei vor allem auf das Ergebnis im Vermögenshaushalt zurückzuführen, erklärte Manger. Angesetzt waren 11 055 100 Euro, im Ergebnis wurden es 5 212 760 Euro. Im Ansatz seien alle Investitionen aufgenommen worden, die die Stadt Bischofsheim anpeilt. In der Umsetzung wurde einiges nach hinten verschoben.

Mehr Gewerbesteuereinnahmen, weniger Personalkosten

Positiv fiel die Zuführung zum Vermögenshaushalt aus. Im Ansatz waren 804 200 Euro vorgesehen, im Rechnungsergebnis sind es 1 529 922 Euro. Diese höhere Zuführung resultiere unter anderem aus höheren Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von 180 203 Euro, geringeren Personalkosten von 106 966 Euro und geringeren Unterhaltsaufwendungen für kommunale Gebäude und weniger Anschaffungen, was Manger in der Summe auf 1 271 217 Euro bezifferte. Im Forst wurden 165 514 Euro weniger für externe Dienstleistungen ausgegeben.

Die Stadt Bischofsheim konnte 2019 insgesamt 2 482 676 Euro den Rücklagen zuführen, vorgesehen waren laut Haushaltsplan 143 500 Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung konnte von 621 Euro auf 555 Euro zurückgefahren werden.

Kommunale Förderprogramme werden gut angenommen

Sehr gut laufen die kommunalen Förderprogramme. Für private Sanierungsmaßnahmen gab die Stadt Bischofsheim bislang 174 884 Euro aus, 2019 waren es 19 380 Euro. An Baukindergeld waren es bislang 56 422 Euro, 2019 wurden 6000 Euro ausgezahlt und für die Revitalisierung der Ortskerne sind bisher 471 653 Euro ausgegeben worden, in 2019 waren es 108 125 Euro. Darüber hinaus liegen noch bereits bewilligte Anträge für Bauvorhaben, die noch in der Umsetzung sind, in nicht unerheblicher Größe bei der Stadt Bischofsheim vor. Es sei eine Freude zu sehen, wie diese kommunalen Förderprogramme angenommen werden, sagte Bürgermeister Georg Seiffert auch mit Blick auf die anschließenden Bauanträge, die im Gremium zu behandeln waren.

Es wird weiter fleißig gebaut

Zugestimmt wurde dem Bauantrag auf Abbruch des Bestandsgebäudes und Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage in Haselbach. Ebenfalls zugestimmt wurde dem Bauantrag zum Anbau einer Unterstellhalle/Nebengebäude und dem Abbruch einer Scheune in Bischofsheim. Das Vorhaben sei mit dem Kreisbaumeister am Landratsamt abgeklärt, da die alte baufällige Scheune an die vorhandene Stadtmauer angebaut wurde. Eine statische Wirkung bezüglich der Standfestigkeit der Stadtmauer bestehe allerdings nicht.

Aus Unterweißenbrunn lag ein Antrag auf Abbruch und Anbau eines Wohnhauses mit Teil-Dachgeschossausbau des Nebengebäudes in der Schlottergasse vor. Ebenfalls aus Unterweißenbrunn kommt der Antrag zur Errichtung eines Heizraums und Brennholzlagers auf einem Anwesen.

Neues Hallendach für das Missio-Camp 

Auf dem Gelände des Missio-Camps soll die vor rund 15 Jahren provisorisch errichtete Halle mit Regenschutz aus Siloplane gegen eine stabil errichtete Überdachung ausgetauscht werden. Der Bereich dient während des Missio-Camps als Raum zum Essen und als Begegnungsort für Gruppenarbeiten und Kreativangebote. Während der Wintermonate werde dort Material für das Misso-Camp gelagert.

Aus dem Kommunalen Förderprogramm für private Sanierungen in der Altstadt gibt es für die energetische Innen- und Außensanierung des Wohnhauses im Gerberzwinger eine Zuwendung in Höhe von 38 620 Euro. Für das Anwesen Haselbachstraße gibt es aus dem Kommunalen Förderprogramm zur Revitalisierung der Ortskerne eine Förderung in Höhe von 32 000 Euro.

Hier kann geheiratet werden

Das „Trauzimmer“ in der Braunsmühle wurde nun offiziell als weiterer Eheschließungsort gewidmet. Es handelt sich um das Eckzimmer im Obergeschoss. Außerdem stehen in der Stadt Bischofsheim folgende Örtlichkeiten für Trauungen zur Verfügung: das Obergeschoss und der ehemalige Sitzungssaal im Erdgeschoss im Rentamt, der Stadtturm, die Osterburg, der Arnsberg und das Kloster Kreuzberg.

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