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In Saal: Fluglager sind auch zu Corona-Zeiten kein Problem

Vom Luftsportverein Wittlage-Osnabrück sind zurzeit Segelflieger bei einem Fluglager in Saal. Hier ist es vor allem die Kameradschaft, die gepflegt wird, aber auch gemeinsame Unternehmungen.
Vom Luftsportverein Wittlage-Osnabrück sind zurzeit Segelflieger bei einem Fluglager in Saal. Hier ist es vor allem die Kameradschaft, die gepflegt wird, aber auch gemeinsame Unternehmungen. Foto: Stefanie Witte

„Ein Fluglager zu Corona-Zeiten ist doch kein Problem, wenn ein Hygienekonzept vorliegt und sich die Gäste an die vorgegebenen Regeln halten“, sagt Julia Nöth, Vorsitzende des Flugsportverein Grabfeld in Saal. In diesem Tagen sind deshalb Gäste des Luftsportverein Wittlage-Osnabrück zu Gast. „Und das nicht zum ersten Mal“, weiß Günter Heinrich. Er ist mit seinen 79 Jahren der älteste Gast aus Osnabrück ist. Im Jahr 1996 seien die Norddeutschen zum ersten Mal zu einem Fluglager nach Saal gekommen. "Und seither schauten wir bis auf wenige Ausnahmen jährlich im Grabfeld vorbei", so Heinrich.

Gemeinsam zusammen sitzen, natürlich mit dem entsprechenden Abstand, das gehört bei einem Fluglager dazu. Während die einen „in die Luft gehen,“ wird am Boden Geselligkeit gepflegt.
Gemeinsam zusammen sitzen, natürlich mit dem entsprechenden Abstand, das gehört bei einem Fluglager dazu. Während die einen „in die Luft gehen,“ wird am Boden Geselligkeit gepflegt. Foto: Hanns Friedrich

„Es ist die perfekte Lage des Flugplatzes, die herrliche Gegend und vor allem auch die Möglichkeit, bekannte Gegenden und Städte kennenzulernen", wissen die Niedersachsen. So fliegen sie unter anderem Dresden in diesen Tagen direkt von Saal aus an. Ein großes Lob habe sie für die Mitglieder des Flugsportvereins Grabfeld, gerade was die Betreuung betrifft. Nachdem eine Verköstigung zu Corona-Zeiten nicht möglich ist, wird der Partyservice von Christian Düring aus Saal in Anspruch genommen.

Freunde aus Wittlage-Osnabrück sind mit zehn Flugzeugen angereist

Mit zehn Flugzeugen sind die Gäste aus Wittlage-Osnabrück nach Saal gekommen, darunter fünf vereinseigene Flieger. Julia Nöth berichtet, dass man sich natürlich bei den zuständigen Stellen am Landratsamt Rhön-Grabfeld zuvor informierte und die notwendigen Genehmigungen eingeholt hat. Dazu gehörte das Erstellen eines Hygienekonzepts. Das sieht die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und beim Fliegen vor, um nur eine der Vorschriften zu nennen. 

Zwischen 15 und 79 Jahre sind die Teilnehmer.  Tagsüber wird geflogen oder es werden die Flugzeuge gewartet und am Abend pflegt man die Kameradschaft. Nach wie vor sind am Platz des Flugsportvereins keine Zuschauer zugelassen. Allerdings können Flüge gebucht werden. Corona verhindert in diesem Jahr auch das Ferienfliegen oder Schnupperkurse. Nachdem aber Fluglager möglich sind, kommen nun als nächstes Gäste des FC Antersberg und danach welche aus Holland. Auch sie sind langjährige Freunde des Flugsportvereins Grabfeld.

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