Bad Königshofen

Kommentar: Erinnerung an Zeiten, als in der Kirche der Reif an den Wände glitzerte und das Weihwasser gefroren war

Älteres Semester erinnern sich noch an Zeiten, in denen man klirrender Kälte nur Handschuhe und Wollstrümpfe entgegensetzen konnte. Wie war das damals?
Dick anziehen ist wohl die Devise in diesem Winter in den Kirchen (Symbolfoto).
Foto: Matthias Balk/dpa | Dick anziehen ist wohl die Devise in diesem Winter in den Kirchen (Symbolfoto).

Ich musste in diesen Tagen schmunzeln, als ich die Handlungsempfehlungen für das Temperieren von Kirchen im Winter von der Diözese Würzburg las. Vom "verantwortungsvollen Temperieren" wird da gesprochen, von der Luftfeuchte im Gotteshaus und einer Grundtemperierung von 5 bis 10 Grad bei Gottesdiensten. Unweigerlich wurde ich an meine Kindheit erinnert, vor allem an die Adventszeit und die Rorateämter, die täglich um 6.30 Uhr begannen.Die ehemalige Kreisheimatpflegerin Cilly Pigor aus Unsleben hatte all dies in ihren Kindheitserinnerungen treffend beschrieben.

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