Heustreu

Kurt Illig gestorben: Ein Ortsberichterstatter der alten Schule

Im wahren Berufsleben Finanzbeamter, viel bekannter aber als Journalist. Kurt Illig aus Heustreu ist gestorben.
Im wahren Berufsleben Finanzbeamter, viel bekannter aber als Journalist. Kurt Illig aus Heustreu ist gestorben. Foto: Stefan Kritzer

Wenn es etwas zu schreiben galt über sein Heimatdorf Heustreu, das er in jedem Artikel einmal "Streutalgemeinde" nannte, dann war Kurt Illig zur Stelle. Jahrzehntelang trotzte Illig seiner eigenen Gesundheit und schrieb, was das Zeug hielt. Gemeinderat, Jahreshauptversammlung, Maibaumaufstellung. Ohne Kurt Illig ging in Sachen Presse in der Streutalgemeinde gar nichts. Am Dienstag in den frühen Morgenstunden ist Kurt Illig im Alter von 79 Jahren gestorben.

"Wir bitten Sie, uns in unserer publizistischen Tätigkeit als Heimatzeitung zu unterstützen." So schrieb der Redakteur der Rhön- und Saalepost, Karl-Heinz Loeschburg, am 29. August 1967 in einem Brief an Kurt Illig. Der Beginn einer schreibenden Leidenschaft. Viereinhalb Jahrzehnte lang hat Kurt Illig für die Presse geschrieben, ist morgens in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, hat sich an seine Reiseschreibmaschine gesetzt und losgelegt. Kurt Illig war ein Dorfberichterstatter der alten Schule, vielseitig interessiert, immer auf dem neuesten Stand und überall anzutreffen. Unter dem Kürzel "Ki", sein Spitzname, hat er ungezählte Artikel über Heustreu und früher auch über Hollstadt geschrieben.

1964 den ersten Beitrag geschrieben

Kurt Illig, geboren am 22. März 1941, begann 1959 eine Lehre bei der Finanzverwaltung in Schweinfurt. Über Würzburg kam er 1962 an das Finanzamt in Bad Neustadt, wo er als Sachbearbeiter bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2001 arbeitete. 1964 schrieb er seinen ersten Beitrag für die Rhön- u. Saalepost über einen Ausflug der Kolpingfamilie. Drei Jahre später wurde er freier Mitarbeiter, später natürlich auch bei der Main-Post. Beim Fotografieren half ihm Gattin Veronika regelmäßig aus.

Ganz am Ende seiner journalistischen Laufbahn arbeitete er sich gemeinsam mit seiner Frau noch in die moderne Computertechnik ein. Kurt Illig war immer da, wenn es etwas zu schreiben galt, und so bleibt der "Ki" auch in Erinnerung. In seiner Streutalgemeinde Heustreu und weit darüber hinaus.

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