Höchheim

Leserforum: Trauerspiel im Wald

Nachdem das Käferholz im Höchheimer Forst geschlagen wurde, sollen Hordengatter, errichtet aus dem Holz der befallenen Bäume, als Schutzzäune für die Aufforstung und Verjüngung des Waldes dienen.
Foto: Markus Büttner | Nachdem das Käferholz im Höchheimer Forst geschlagen wurde, sollen Hordengatter, errichtet aus dem Holz der befallenen Bäume, als Schutzzäune für die Aufforstung und Verjüngung des Waldes dienen.

Zum Bericht "Aus toten Bäumen werden schützende Zäune" erreichte die Redaktion folgender Leserbrief.

Wo waren die Bauhofmitarbeiter vor drei Jahren, als im Gemeindewald die ersten Fichten mit Borkenkäferbefall standen? Im darauffolgenden Jahr, als sich der Borkenkäfer explosionsartig ausbreitete, verließen sich die Gemeindeverantwortlichen auf den Beförsterungsvertrag mit dem Forstbüro Wolf, nach dem Motto: Rupert, mach mal!" Bis dieser einen Lohnunternehmer organisieren konnte, war bereits die dritte Generation Käfer ausgeflogen und das Trauerspiel fand 2020 im zweiten Akt seine Fortsetzung - und die angrenzenden Privatwaldbesitzer durften sich über viel Arbeit an der frischen Luft freuen.

Ich habe noch Zeiten eines Bürgermeisters Werner Steinschauer erlebt, welcher jeden Tag in der Gemeinde unterwegs war und die Bauhofmitarbeiter nach dem Motto "Wehret den Anfängen" mit den notwendigen Arbeiten beauftragte.

Ganz ohne Rückstände zerfallen die Gatter natürlich nicht, einige Kilo rostige Nägel werden schon übrig bleiben, denn die Gatter werden ja nicht durch "Lufthaken" zusammengehalten. Mit freundlichen Grüßen an Buchdrucker und Kupferstecher...

Gerhard Mauer,
97633 Rothausen

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