Leserforum: Windkraft – Infraschall und Flackerlicht machen die Menschen krank

Zur aktuellen Diskussion über die Standorte von Windrädern in der Region

Durch Kontakte mit Anwohnern bestehender Windparks sind mittlerweile nicht nur bei uns große Zweifel am Sinn der zu beobachtenden Entwicklung aufgekommen, es läuft auch eine außerordentlich kontroverse Diskussion in der Bevölkerung. Vor allem gesundheitliche Aspekte und Sinnfragen sind die aktuellen Themen. Die WHO fordert wegen der dauerhaften Einwirkung der Windräder auf die Anwohner durch Infraschall und Flackerlicht einen Mindestabstand zu Wohngebäuden von mindestens 2000 Meter. Der Infraschall beeinflusst durch seine ununterbrochene Einwirkung lebenslang massiv das vegetative Nervensystem des Menschen mit daraus folgenden Schlafstörungen, Unwohlsein bis hin zu Übelkeit und Erbrechen, was Anwohner bestehender Windparks auch bestätigen, obwohl die gesetzlichen Mindestabstände eingehalten wurden. Ähnliche Frequenzen setzte der Warschauer Pakt ein, um feindliche Panzerbesatzungen umzubringen.

Der Propeller eines Windrades unterbricht bei tief stehender Sonne die Sonnenstrahlen und die Antikollisionsblinklichter führen ebenfalls zur ausgeprägten dauerhaften Flacker–Licht-Situation. Dieser Frequenzbereich entspricht menschlichen Hirnstromwellen und kann bei empfindlichen Menschen epileptische Anfälle auslösen.

Grundsätzlich sind wir keine Windkraftgegner, sondern besorgte Bürger und wollen eine Bürgerinitiative zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft gründen. Mahner für Maß und Ziel, für eine menschenverträgliche Zahl von einigen mittelgroßen Windrädern, um unsere Region anteilig mitzuversorgen. Vor allem wollen wir keine 80 bis 100 Windräder für Rhön Grabfeld, nur um Versprechungen der Politik zu erfüllen. Allein die Tatsache, dass von den in Bayern geplanten 1500 Windrädern 10 Prozent im kleinen Grabfeld (1,46 Prozent der Fläche) aufgestellt werden sollen, muss zu denken geben.

Geplant ist eine große Informationsveranstaltung um den Sinn und die Größenordnung des geplanten Windparks zu hinterfragen.

Aufgrund der dauerhaften negativen Einwirkungen müssen Standorte fernab von Wohnhäusern mit wesentlich höheren Windgeschwindigkeiten als bei uns gewählt werden. Erträge eines Windrades steigen nämlich in der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Das gleiche Bauwerk auf der hohen Rhön würde mindestens den 30-fachen Ertrag bringen.

Die bisher durch Atomkraft gedeckte Grundlast der Stromversorgung kann beim Atomausstieg definitiv nicht mit Windkraft auch nur annähernd gedeckt werden, sondern ist nur mit einer großen Zahl von Gaskraftwerken zu bewältigen.

Der nördlich von Coburg gelegene Windpark zum Beispiel liegt vom Gelände deutlich höher als das Grabfeld. Trotzdem sind die Anlagen dort oben nicht defizitär, sondern sogar hoch defizitär.

Der Wind in unserer Region reicht nach Aussagen von Experten definitiv nicht, um eine solche Anlage überhaupt im wirtschaftlichen Bereich fahren zu können. Es ist augenscheinlich, dass es bereits im Vorfeld von Planung und Durchsetzung bei der Bevölkerung für die sog. „Fürsprecher“, „Vermittler“ und „Berater“ persönlich um sehr viel „Kohle“ geht. Amtliche Insider sprechen von Beträgen mit sechs Nullen, die für bestimmte Personen drin sind. Bei Bausummen von 70 Mio. für Aubstadt allein ja kein Problem für die Industrie, wenn der Auftrag letztlich zustande kommt.

Zahlen wird diesen unwirtschaftlichen Subventionswahnsinn wieder der kleine Mann mit seiner Stromrechnung und allen stromabhängig produzierten Gütern.

Außerdem und darüber hinaus, wir haben sehr viel zu verlieren, nämlich eine tolle Landschaft die bisher nicht nur dem Fremdenverkehr Anziehungspunkt war, sondern für uns eine unvergleichliche, gesunde und erholsame Heimat.

Wegen der folgenden, regionalen Entwertung unser aller Wohnimmobilien durch die geplante flächendeckende Verschandelung unserer Landschaft wird es unweigerlich zu immensen Vermögensvernichtungen kommen. Wenn das durchgeht was geplant ist, will kein Schwein mehr hier leben, geschweige denn hierher ziehen oder nur hier Urlaub machen. Die weitere Abwanderung der Jugend wird folgen, weil die Gesamtattraktivität der Region durch die massive Verletzung des Landschaftsbildes erheblich reduziert wird! Schauen Sie sich zur Abschreckung die Region südlich von Magdeburg an – die reine Horrorvision. Heimat sollte doch vor allem Lebensqualität vermitteln. Dieses Gut soll jetzt von einigen wenigen aus dem Stamme Judas für die symbolischen 30 Verräter-Silberlinge verkimmelt werden. Verdienen werden dabei die Industrie, die Banken, und die paar „Judasse“ die zur Zeit auf Windkraft –Werbe –Veranstaltungen reden wie die Engel. Wahrscheinlich soll auch noch die nächste Wahl mit diesem Deal gewonnen werden! Aber der zu zahlende Preis ist vor allem für unsere Kinder wesentlich zu hoch. Zitat eines betroffenen Anwohners, in Anlehnung an einen alten Indianer: „ Wenn die Dinger erst einmal stehen, werden selbst die Gierigsten einsehen, dass man Geld nicht fressen kann.“

Thomas Werner Bad Königshofen

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