Mellrichstadt

Manege frei für Tiere, Artisten und Clowns

Tierlehrer Tom Dieck vom Circus Probst zeigt stolz seinen Liger Sahib. Es gibt weltweit nur wenige Tiere dieser Art (Kreuzung aus Löwe und Tiger).
Foto: Fred Rautenberg | Tierlehrer Tom Dieck vom Circus Probst zeigt stolz seinen Liger Sahib. Es gibt weltweit nur wenige Tiere dieser Art (Kreuzung aus Löwe und Tiger).

Neben Aslan, dem Löwengott aus der Kultserie „Narnia“, würde Sahib, der Liger aus dem Circus Probst, keine schlechte Figur machen. Denn die Raubkatze beeindruckt durch ihre gewaltige Größe. Doch neben dieser europaweiten Rarität, entstanden aus Tiger-Mutter und Löwen-Vater, zeigt der Circus Probst noch viele andere Tiere in spektakulären Shows. „Wir sind ein Tierzirkus“, teilt Mathijs te Kiefte, Produktionsleiter des Circus, bei einer Vorabführung während des Zeltaufbaus am Freitagvormittag mit. „Und wir haben nichts zu verbergen, denn unsere Tiere werden strikt nach den gesetzlichen Vorgaben gepflegt“, versichert er.

Diese Tiere können Freunde zirzensischer Kunst bereits an diesem Samstag, 20. Oktober, um 16 Uhr auf der Streuwiese in Mellrichstadt bewundern. Denn dann ist Premiere an der Streu für das neue Programm des Circus Probst mit dem klingenden Namen „Fantastico“. Der Circus, der dieses Jahr auf großer Tournee ist, freut sich an diesem Wochenende auf die Zirkusfreunde in Mellrichstadt. Mit dem neuen Programm gedenkt der Zirkus auch des Jahrestags, als vor 250 Jahren in England die ersten Vorläufer des modernen Zirkuswesens entstanden.

Die Tiere sind, wie te Kiefte mitteilte, das spektakuläre Zentrum der Vorführungen, mit Tigern und Löwen, Dromedaren und Kamelen, Ziegen und Emus, Eseln und Zebras, afrikanischen Rindern und Lamas und sogar mit einer weiteren Kreuzung, dem Zebroid „Jambo“. Und natürlich werden viele edle Pferde in der Manege präsentiert. „Ein laufendes Museum von 70 schönen Tieren“, so te Kiefte. Tom Dieck ist in der dritten Generation nun schon Raubtierlehrer. Das Wort „Dompteur“ liebt er nicht so sehr für seinen Beruf, sagte er stellvertretend für die anderen Tierlehrer des Circus. Denn er will nicht ein Tierbändiger sein, sondern ein Partner und Freund seiner Tiere.

Weitere Programm-Schwerpunkte sind aber auch berühmte Akrobaten am Boden und in der Luft, die Clowns und das eigene Zirkusorchester. Das alles verspricht ein dicht gepacktes, unterhaltsames Programm mit vielen Show-Höhepunkten, das in vier Vorstellungen präsentiert wird: an diesem Samstag um 16 und 19.30 Uhr sowie am Sonntag, 21. Oktober, um 11 und um 16 Uhr.

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