Mellrichstadt

Mellrichstadt: Ein Lebensmittel-Stern für die Tafel

Viel Mühe haben die SMV und Schülerrat der Ignaz-Reder-Realschule Mellrichstadt in den Aufbau des Sterns mit gespendeten Lebensmitteln gesteckt, die der Bad Neustädter Tafel zugutekommen.
Foto: Ignaz-Reder-Realschule Mellrichstadt | Viel Mühe haben die SMV und Schülerrat der Ignaz-Reder-Realschule Mellrichstadt in den Aufbau des Sterns mit gespendeten Lebensmitteln gesteckt, die der Bad Neustädter Tafel zugutekommen.

Vor zwei Jahren hat die SMV der Ignaz-Reder-Realschule Mellrichstadt zum ersten Mal eine Hilfsaktion für die Bad Neustädter Tafel gestartet. Gerade dieses Jahr hat sich der Schülerrat daran erinnert und wollte diese Aktion im Coronajahr wiederholen.  

Vertreter von SMV und Schülerrat konnten mit Genehmigung von Schulleiter Ulrich Kluge trotz Lockdown in die Schule kommen und beim Einladen der gesammelten Waren helfen, die sie liebevoll zu einem Stern aufgebaut hatten. Mit dem Stern wollten sie gleichzeitig einen Bogen zum Stern von Bethlehem schlagen. Alle Klassen der Schule hätten sich auf freiwilliger Basis an der Aktion beteiligt und zusätzlich kleine Geschenke oder Kaffee dazu gepackt, informierte Verbindungslehrerin Ariane Weigel. Bei Romy Straub von der Neustädter Tafel fragten sie an, wo Bedarf besteht. Schließlich kamen Gemüse- und Wurstkonserven, Fertiggerichte in Dosen oder Tüten, Reis und Reisprodukte, Kosmetikprodukte wie Duschgels, Shampoo usw. oder auch Süßigkeiten zusammen.

Spendenbereitschaft in schwierigen Zeiten

Schulleiter Ulrich Kluge zeigte sich begeistert, dass sehr viele Schüler gleich am ersten Tag der Aktion mit dem Rucksack voller Lebensmittel in die Schule gekommen sind. Damit sei wieder ein sehr schöner großer Stern entstanden. Besonders freute ihn, dass gerade jetzt in schwierigen Zeiten die Spendenbereitschaft so groß ist, das sei nicht selbstverständlich.

Auch Verbindungslehrer Michael Richling zeigte sich begeistert. Um den Stern so exakt hinzubekommen, brauchte es einen ganzen Projekttag, weshalb es aber umso unterhaltsamer war. Ariane Weigel bestätigte, dass es mehrerer Versuche bedurfte. Die Schüler hätten dafür eigens ihre Freizeit geopfert.

Die Tafel öffnet wieder am 16. Januar

Romy Straub von der Tafel bedankte sich im Namen der Tafelkunden. Offiziell sei die Tafel ja jetzt zu. Die Spendenbereitschaft für die Tafel sei noch nie so groß gewesen wie in der Coronazeit, bestätigte auch sie. Viele Leute kämen und brächten etwas, das sei außerordentlich. Sie könnten es aber auch gut gebrauchen. Sie hätten alle noch gut versorgt, denn die Tafel sei vier Wochen geschlossen. Die Öffnungszeiten würden sie immer mit den gleichen Leuten besetzen. Ab 16. Januar werde wieder geöffnet. Die Tafel-Chefin bedankte sich bei allen Schülern und Lehrkräften, die geholfen haben, der Stern sei schöner als der von vor zwei Jahren.

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