Herschfeld

Messer-Streit in Herschfeld: Weshalb Anja V. nicht wegsah

Anja V. wurde in ihrem Hausflur Zeugin einer Handgreiflichkeit. Wie sie das Geschehene erlebte, warum sie enttäuscht von ihren Nachbarn ist und welche Tipps die Polizei gibt.
Mit einem Messer (Symbolbild) verbreitete ein 35-Jähriger in der Wernecker Psychiatrie Angst und Schrecken und randalierte im Raucherzimmer. Ein SEK musste ran. Wird er auf Dauer untergebracht?
Mit einem Messer (Symbolbild) verbreitete ein 35-Jähriger in der Wernecker Psychiatrie Angst und Schrecken und randalierte im Raucherzimmer. Ein SEK musste ran. Wird er auf Dauer untergebracht? Foto: Venerala/Adobe Stock
Jeder Mensch kann Zeuge einer Straftat werden, jederzeit, an jedem Ort. Anja V. (Name wurde von der Redaktion geändert) hat dies erlebt. Mitte Juli gerieten mehrere Personen in einem Mehrfamilienhaus in Streit, wobei laut Polizeibericht ein Mann mit einem Küchenmesser herumfuchtelte. Anja V. wohnt in dem betroffenen Mietshaus, griff bei dem Vorfall ein und fühlt sich von weiteren Zeugen im Stich gelassen. Es fällt ihr heute noch schwer, über das Geschehene zu sprechen. Dennoch möchte sie reden, auch, um an die Zivilcourage der Menschen zu appellieren.Anja V.