Stockheim

Mit der Photovoltaikanlage am Lindenberg in Stockheim geht es weiter

Am Lindenberg entsteht eine 11,5 Hektar große Photovoltaikanlage (Symbolbild). In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt.
Foto: Michael Mößlein | Am Lindenberg entsteht eine 11,5 Hektar große Photovoltaikanlage (Symbolbild). In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde der Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt.

Der Errichtung einer Photovoltaikanlage auf einer Fläche von rund 11,5 Hektar am Lindenberg hatte der Gemeinderat bereits zugestimmt. In der jüngsten Sitzung beschloss er nun die nötige Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines vorhaben bezogenen Bebauungsplans für den Solarpark. Die Verwaltung wurde mit der Einleitung des Bauleitplanverfahrens beauftragt, für das der Antragsteller die Kosten zu tragen hat.

Eine Anwohnerin des Weges zum Sportplatz hatte die Gemeinde gebeten, den Zufahrtsweg zu ihrem Anwesen instand zu setzen. Da ihre Mutter seit einigen Wochen auf den Rollstuhl angewiesen ist, könne sie aufgrund des schlechten Straßenzustandes das Grundstück nur mit einem Krankentransport verlassen. Die Verwaltung hat die Sachlage geprüft. Der betroffene Weg ist als Ortsstraße "Weg zum Sportplatz" gewidmet. Er befindet sich im Außenbereich und ist bisher nicht erstmalig hergestellt. Eine Erschließungspflicht der Gemeinde besteht im Außenbereich grundsätzlich nicht. Die Bürgervertreter sprachen sich dafür aus, dass die Antragstellerin, wenn sie auf eigene Kosten den Ausbau des Weges übernimmt, die gemeindliche Genehmigung erhalten soll. Die Gemeinde würde sich mit zehn Prozent an den Kosten beteiligen. Die Ausbauart des Weges ist noch mit der Gemeinde abzustimmen, auch sollte die Antragstellerin sich mit dem Staatlichen Straßenbauamt in Verbindung setzen, da im Zuge der geplanten Straßenbauarbeiten an der B 285 möglicherweise eine Verlegung der Zufahrt zum Sportplatz erfolgt.

Materiallager und Betriebstankstelle

Die Firma BHS Schrottentsorgung beabsichtigt, auf ihrem Gelände an der Mellrichstädter Straße die Errichtung eines Materiallagers, eines Spänelagers und einer Betriebstankstelle inklusive Überdachung. Das Bauvorhaben wurde vorab durch den Antragsteller mit dem Landratsamt abgestimmt. Auch von Seiten der Gemeinde steht nichts entgegen.  

Zum Rückbau des Rothhauptgeländes hat der Gemeinderat in der nicht öffentlichen Sitzung am 2. März 2021 den Abrechnungsmodalitäten der IB Federlein Ingenieurgesellschaft aus Bad Neustadt zugestimmt. Das Büro wurde mit der Tragwerksplanung, Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination und Beweissicherung beauftragt. Wie Bürgermeister Martin Link aus der nicht öffentlichen Beratung weiter mitteilen konnte, wurde im Zuge der Änderung des Erschließungsbeitragsrechts über die Abrechnung von Maßnahmen im Hinblick auf Verjährung beschlossen. Als erstmalig hergestellt gelten die Straßenzüge Dorfgrabenweg, Bergstraße, Grasbergstraße, Lichtenburgweg, Rhönblick, Turmbergweg und die Stichstraße an der Mellrichstädter Straße. Nicht erstmalig hergestellt ist die Rothhauptsiedlung. Im Außenbereich liegend und daher nicht zum Ausbau bestimmt ist die Brückengasse.

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