Nordheim

Mobilfunk in Nordheim: Bessere Versorgung in Sicht

Ein Sendemast für Mobilfunk vor blauem Himmel. Die Telekom bekommt voraussichtlich im Herbst den alten Umsetzer bei Willmars von der Deutschen Funkturm GmbH übertragen (Symbolbild).
Ein Sendemast für Mobilfunk vor blauem Himmel. Die Telekom bekommt voraussichtlich im Herbst den alten Umsetzer bei Willmars von der Deutschen Funkturm GmbH übertragen (Symbolbild). Foto: Patrick Pleul/dpa

Nur wenige Punkte umfasste der öffentliche Teil der Sitzung des Gemeinderates von Nordheim, die am Donnerstagabend wieder in der Kulturscheune stattfand.

Im Rahmen der Genehmigung des Protokolls von der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am 7. Mai sah Ratsmitglied Peter Suckfüll seine Kritik an der Höhe der monatlichen Aufwandsentschädigung des 1. Bürgermeisters nicht umfänglich wiedergegeben, zumal er mit Hinweis auf die unsicheren Corona-Zeiten einen eigenen Vorschlag vorgebracht habe, statt 4100 Euro 3800 Euro im Monat zu gewähren. Bürgermeister Thomas Fischer und Anke Bauer, die Geschäftsleiterin der Verwaltungsgemeinschaft Fladungen, führten an, dass von der Verwaltung keine Wortprotokolle mehr erstellt werden. Suckfüll wollte die Niederschrift ergänzt haben. Der Gemeinderat genehmigte das Protokoll mit dem beantragten Passus. 

Bauantrag wird zugestimmt

Seine Zustimmung konnte das Gremium dem zur Sitzung eingereichten Bauantrag zur Errichtung einer Terrassenüberdachung an einem bestehenden Wohnhaus in Nordheim erteilen. 

Bürgermeister Fischer informierte über den Stand des Mobilfunkausbaus. Die Telekom bekommt voraussichtlich im Herbst den alten Umsetzer bei Willmars von der Deutschen Funkturm GmbH übertragen. Voraussichtlich bis Mitte nächsten Jahres könnte dann der Standort in Betrieb gehen. Damit dürfte auch die Mobilfunkversorgung im Nordheimer Ortsteil Neustädtles endlich verbessert werden, so der Gemeindechef. 

Der Bürgermeister konnte bekannt geben, dass im Zuge der Bauleitplanung für das geplante Neubaugebiet „Kalkofen“ in Nordheim die öffentliche Auslegung ab dem 29. Juni erfolgt. 

322 500 Euro an Fördermitteln

Der staatliche Zuschuss für die Generalsanierung des Allwetterplatzes der Grundschule ist eingegangen. Die Gemeinde hat 322 500 Euro Fördermittel erhalten. Wie der Bürgermeister ferner berichtete, ist der Optionszeitraum für die Umsatzsteuerregelung der Kommunen um zwei Jahre verlängert worden und es wurde zwischenzeitlich für den Bauhof ein Ersatz für eine defekte Motorsäge beschafft mit Kosten in Höhe von 630 Euro. 

Ratsmitglied Johannes Straub berichtete, er sei von mehreren Bürgern angesprochen worden, dass der Termin für den gemeindlichen Holzverstrich besser bekannt gegeben werden sollte. Dieses Jahr habe man aufgrund der Corona-Pandemie den Holzverstrich nicht wie gewohnt durchführen können, wie Bürgermeister Fischer einräumte. Im Mitteilungsblatt habe es aber eine Terminankündigung gegeben, ebenso in der Tagespresse.

Frank Hauck fragte nach, wer für die Einstiege an der Streu zuständig ist. Fischer erklärte, dass die Streu ein Gewässer dritter Ordnung sei und damit normalerweise im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde liege. Da die Streu im Abschnitt bei Nordheim jedoch zusätzlich als Wildbach eingestuft ist, liege die Unterhaltspflicht beim Wasserwirtschaftsamt Bad Kissingen.

Vor der Sommerpause sind noch zwei Gemeinderatssitzungen geplant. Termine sind am 9. Juli und am 30. Juli.

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