Kreuzberg

Musikzug Wildflecken hat am Kreuzberg Premiere

Für den Musikzug Wildflecken war es eine Premiere, in der Klosterkirche am Kreuzberg ein Konzert zu geben.
Foto: Marion Eckert | Für den Musikzug Wildflecken war es eine Premiere, in der Klosterkirche am Kreuzberg ein Konzert zu geben.

Für den Musikzug Wildflecken war der Auftritt in der Klosterkirche am Kreuzberg eine Premiere. Pater Georg Andlinger wunderte sich, dass der Musikzug nicht schon längst einmal am Kreuzberg zu hören war. Ist Wildflecken doch eine direkte Nachbargemeinde.

Der Musikzug Wildflecken eröffnete  die musikalische Stunde mit einem einem großen Orchester zu "Concerto D'Amore" von Jacob de Haan. Das Stück verbindet barocke Elemente mit zeitgemäßem poppigen Sound und Swing. "Wir zeigen gleich zu Beginn, wie vielfältig die Kapelle ist", begrüßte Dirigent Andreas Kleinhenz die Zuhörer in der voll besetzten Klosterkirche.

Auch leise Töne waren zu hören

Dass die Kapelle auch leise kann, kündigte der Dirigent mit dem nächsten Stücke an, dem Choral "Du bist bei mir" von Johann Sebastian Bach. Zu Beginn eines neuen Jahre wünschen sich die Menschen Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Diese Wünsche und das Gefühl hat John Lennon 1971 im Stück "Imagine" perfekt beschrieben. 2004 veröffentlichte das US-Musikmagazin Rolling Stone eine Liste mit den "500 besten Songs aller Zeiten". Auf dieser Liste belegt "Imagine" den dritten Platz. Das Trompetensolo spielte Monika Kleinhenz.

Ins Augen fällt sofort die ungewöhnliche Uniform des Musikzugs Wildflecken.
Foto: Marion Eckert | Ins Augen fällt sofort die ungewöhnliche Uniform des Musikzugs Wildflecken.

Das Konzert in der Klosterkirche am Kreuzberg hat der Musikzug unter den Titel "Highland Cathedral" gestellt. Da durfte auch diese Stück, das eigentlich eine beliebte Dudelsackmelodie ist, nicht fehlen. Die Musiker des Musikzugs Wildflecken wollten das Stück als Hymne an den Kreuzberg und die Klosterkirche, die "Kathedrale auf dem Berg" verstanden wissen. Franka Schmidt spielte das Klarinettensolo.

Musikalische Reise nach Amerika

Nach Amerika ging es mit den nächsten Stücken. "The Washington Post" ist ein US-amerikanischer Marsch von John Philip Sousa aus dem Jahre 1889, den er eigens für die große amerikanische Zeitung schrieb. Bis heute erfreut sich der Marsch größter Beliebtheit beim Publikum wie bei Musikkapellen.

Man nehme ein Drama von Shakespeare, aktualisiere es, setze das Geschehen nach New York und beauftrage den erfolgreichen Leonard Bernstein, die Musik zu komponieren. Herauskommt eines der erfolgreichsten Musical aller Zeiten: Die West-Side-Story. Die Kapelle spielte "Somewhere", die unvergessliche und emotionale Ballade vom Traum für eine besseren Zukunft.

Auch "My Fair Lady" ist ein großes Musical das von Liebe, Leidenschaft und großen Träumen erzählt. Der Musikzug Wildflecken spielte ein Auszüge der bekanntesten Melodien. Für das Trompetensolo war Dominik Köstler zuständig, das Tuba-Solo übernahm David Beer.

Auch der Humor durfte nicht fehlen

Die Stunde in der Klosterkirche war auch eine Stunde mit Humor. Zu "Singing in the rain" spannten die Musiker einen grünen Regenschirm auf. Der Song von Frank Sinatra verleitete das Publikum zum mitklatschen. "Positiv denken und den Spaß nicht verlieren", gaben die Wildfleckener Musiker ihrem Publikum zum Abschluss mit auf den Weg.

Humorvolle Interpretation des Songs "Singing in the rain" von Frank Sinatra durch den Musikzug Wildflecken.
Foto: Marion Eckert | Humorvolle Interpretation des Songs "Singing in the rain" von Frank Sinatra durch den Musikzug Wildflecken.

Auch zum Träumen waren die Musiker und das Publikum zum Kreuzberg gekommen. Als eine Uraufführung bezeichnete Andreas Kleinhenz den Walzer von Franz Watz "Walzer zum Träumen". Damit ging das Konzert auch schon seinem Ende entgegen. Doch zunächst wurde es noch einmal grandios mit der Musik aus dem Italo-Western "Moment for Morricone".

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